Fürst Albert redet von "Vernichtungskampagne": Hat Putin seine Finger im Spiel?

Fürst Albert von Monaco verteidigt sich und seine Vertrauten gegen die Cyber-Angriffe, von denen er glaubt, dass sie aus Russland kommen.

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In Monaco ist derzeit eine Menge los: Erst kehrt Fürst Alberts Frau zurück aus Südafrika, später wird sie in eine Klinik ins Ausland, vermutlich nach Zürich, gebracht. Nun gibt es wieder Schlagzeilen aus Monaco, diesmal aber vom Fürsten selbst.

Schwere Vorwürfe

Einige seiner engen Vertrauten, darunter auch der Präsident des höchsten Gerichts, Didier Linotte, und Außenminister Laurent Anselmi, werden illegaler Aktivitäten und der Korruption beschuldigt.

Bei den Anschuldigungen handele es sich um einen Cyber-Angriff, so die Bild. Die angeblichen Beweise gegen Linotte und Anselmi ("Dossiers du Rocher") wurden auf einer US-Seite veröffentlicht, sollen aber eigentlich aus Russland kommen.

"Vernichtungskampagne"

Eine Reihe russischer Journalisten hat per Kurznachricht und Mail Falschinformationen erhalten und diese verbreitet. Fürst Albert steht Russland und vor allem Putin in der Vergangenheit sehr nahe, versucht sich aber immer mehr zu distanzieren und zu emanzipieren.

So will Monaco sein Image aufpolieren und nicht nur als Steuerparadies bekannt sein. Dafür will das Fürstentum eine umweltfreundlichere Politik machen und attraktiv für Start-Ups werden.

Über die Schmutzkampagne im Netz spricht Albert mit der monegassischen Tageszeitung Monaco Matin. Dort spricht er unter anderem von einer "Vernichtungskampagne feindlicher Kräfte", die dazu diene, die "Aufrichtigkeit und Loyalität" der angegriffenen Personen in Frage zu stellen.

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