Lena Meyer-Landrut reicht es: "Ich werde als Zicke dargestellt, geduzt oder Mäuschen genannt"
Lena Meyer-Landrut reicht es: "Ich werde als Zicke dargestellt, geduzt oder Mäuschen genannt"
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Lena Meyer-Landrut reicht es: "Ich werde als Zicke dargestellt, geduzt oder Mäuschen genannt"

Vor einiger Zeit bastelt Sängerin Lena Meyer-Landrut fleißig an ihrem neuen Studio-Album, muss die Aufnahmen dann aber doch überraschend für eine Weile unterbrechen. Jetzt spricht sie darüber, warum sie unbedingt eine Pause brauchte und warum sie es unmöglich findet, wie sie teilweise behandelt wird.

Lena polarisiert schon damals, als sie spätestens mit der Teilnahme am Eurovision Song Contest bekannt wird. Auch heute noch sorgt ihr Leben immer mal wieder für Stirnrunzeln und für Spekulationen. Jetzt spricht die Hannoveranerin über eine Zeit, in der ihr es besonders schlecht ging und weshalb sie es nicht in Ordnung findet, wie gewisse Menschen sich gegenüber ihr verhalten.

Pause bitter nötig

Als Lena damals die Aufnahmen zu ihrem Album unterbricht, geht es ihr wirklich schlecht. Dem DB Mobil-Magazin gegenüber sagt die 28-Jährige: "Ich war lange Zeit wie in einem Tunnel, fremdbestimmt. Ich hatte mich selbst verloren."

Sie sei außerdem oft traurig und müde gewesen und habe sich deshalb eine kleine Auszeit genommen. Es sei schwer für sie gewesen, da sie "ein Profi darin sei, Sachen zu verdrängen oder einfach runterzuschlucken."

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Eine Art Schreibtherapie habe ihr aber dabei geholfen, die schlimme Phase zu überwinden. Es gibt allerdings ein weiteres Problem, das die Sängerin damals - und teilweise sicherlich auch heute noch - belastet: der Umgang mit ihr.

Weniger Respekt, da sie eine Frau ist

Lena geht es gegen den Strich, anders als ihre männlichen Kollegen behandelt zu werden. Sie spricht darüber, wie sie "Mäuschen" genannt wird, man sie einfach duze - männliche Kollegen im gleichen Alter würden hingegen gesiezt - und wie man sie als Zicke oder einfach als hysterisch darstelle, wenn sie sich gegen respektlose Anschuldigungen wehrt.

Eine Lösung hat sie dafür allerdings auch parat: Wann immer sie kann, vermeide sie einfach die sozialen Medien, um nicht mit den Hassbotschaften konfrontiert zu werden und auch ihre Musik sei eine gute Plattform, um mit ihren Hatern abzurechnen.

Bis jetzt scheint es bei ihr ganz gut zu funktionieren, wir hoffen, sie geht weiter ihres Weges, ohne sich die Kritik oder noch Schlimmeres wirklich zu Herzen zu nehmen.

Von Simone Haug
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