"Nicht immer leicht": So kritisiert Lena Meyer-Landrut das Showbusiness

Im Showbusiness ist es wichtig, Grenzen zwischen dem privaten und öffentlichen Leben zu ziehen. Das weiß mittlerweile auch Lena Meyer-Landrut, wie sie in einem Interview zugibt.

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Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Lena Meyer-Landrut nicht mehr aus der deutschen Medienlandschaft wegzudenken. 2010 gewinnt sie nicht nur den Eurovision Song Contest, sondern auch die Herzen aller Deutschen.

"Das war nicht immer leicht"

So kommt es, dass Lena unter Beobachtung der Öffentlichkeit zur Frau heranwächst. Dass dies kein Zuckerschlecken ist, betont sie in einem Interview mit dem Spiegel.

"Das war nicht immer leicht", lautet Lenas Erklärung dazu, wie es sich anfühlt, als junge Frau dem Rampenlicht ausgesetzt zu sein. Trotzdem ist ihr stets bewusst, dass es ihre freie Entscheidung gewesen ist, eine Karriere als Berühmtheit einzuschlagen.

"Musste diese Phase auslassen"

Nichtsdestotrotz gibt es etwas, was die jetzt 30-Jährige bereut, nicht getan zu haben. So hätte sie nach ihrem Schulabschluss gerne studiert. Weiter erklärt sie gegenüber dem Spiegel:

Diese Übergangsphase nach der Schule, in der man so Pseudoverantwortung gegenüber seinem Leben verspürt, rumgammelt und einfach alles macht, worauf man Bock hat – diese Phase musste ich auslassen.

Nicht nur in dieser Hinsicht ist die Ehefrau von Sänger Mark Forster zu einer Erkenntnis gekommen, sondern auch bei der Tatsache, wie sie sich gegenüber der Presse verhalten möchte. Folglich erzählt sie:

Ohne Namen zu nennen, habe ich über die Jahre schon gemerkt, dass es Journalisten und Verlage gibt, mit denen ich nicht mehr spreche.

"Stelle die Idee hinter Social Media infrage"

Ihre frühere Naivität hat sie mittlerweile abgelegt, denn Lena weiß jetzt genau, wie wichtig es ist, gesunde Grenzen zu setzen. Auch bezüglich Social Media hat sie in den letzten Jahren einen Gang heruntergeschaltet.

Zwar genießt sie das Privileg, durch Instagram und Co. ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ihren Fans näher zu kommen, doch überwiegen die Schattenseiten des ständigen "sehen und gesehen werden" enorm. Ihre Meinung zu sozialen Netzwerken lautet demnach:

Ich finde Instagram total super. Wobei ich manchmal die ganze Idee hinter Social Media infrage stelle.