Prinz Harry: Bereut er das Interview mit Oprah Winfrey?

Aus dem Interview der Sussexes mit Oprah Winfrey sind eigentlich nur Verlierer hervorgegangen. Mittlerweile scheint das auch Prinz Harry so zu sehen.

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Hinter Prinz Harry liegen viele turbulente Monate. Der Rücktritt als Senior Royal hat innerhalb der Familie zu Spannungen geführt. Dann der Umzug mit Herzogin Meghan und Söhnchen Archie in die USA. In dem Anfang März ausgestrahlten Interview mit Oprah Winfrey lässt Harry alles raus: Die Royals hätten ihn und seine Familie nicht ausreichend geschützt, sein Vater habe seine Anrufe nicht mehr entgegengenommen und sein Bruder sei in der Monarchie gefangen.

Frostiger Empfang in Großbritannien

Nur einen Monat nach dem Skandal-Interview stirbt Harrys Großvater Prinz Philip. Der Royal reist zur Beerdigung nach Großbritannien und trifft zum ersten Mal nach allen Geschehnissen auf seine Familie. Während sich Prinz William und Herzogin Kate scheinbar normal mit ihm zu unterhalten scheinen, sollen ihm andere Mitglieder des Königshauses einen eher frostigen Empfang bereitetet haben.

Und Harry? Der soll seine Aussagen gegenüber der Talkmasterin mittlerweile ziemlich bereuen. Adelsexperte Duncan Larcombe, der auch Autor von Prince Harry: The Inside Story ist, erzählt Closer, dass der Royal ein "hitzköpfiger Mensch" sei und "aus Emotionen" handle.

Harry war verletzt und wütend über Meghans Erfahrungen mit den Royals – und hat das Interview benutzt, um all das rauszulassen.

Prinz Harry hat "Schaden" angerichtet

Der Experte ist sich sicher, dass sich Harry nach der Trauerfeier für Prinz Philip und dem Wiedersehen mit seiner Familie dafür "schämt, es bereut und sich seltsam fühlt" und dass er sowohl das Interview als auch die "Entscheidung, die Königsfamilie zu verlassen" bereuen könnte. Denn:

Nach Hause zu kommen hat ihn an alles erinnert, was er in den letzten Jahren geopfert hat – und an den Schaden, den er angerichtet hat.

Spannungen zwischen Harry und Meghan?

Herzogin Meghan hingegen soll nach Einschätzung Larcombes in Los Angeles "guter Stimmung" und ganz "in ihrem Element" sein. Ihre Vorfreude auf die Zukunft und Harrys Wehmut über sein altes Leben könnte "für Spannungen zwischen ihnen sorgen".

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es Harry möglich sein wird, als Teil dieser beiden Welten ein harmonisches Leben zu führen – die royale Welt und die L.A.-Showgeschäftswelt.