"Ich kann nicht mehr" Sarah Engels meldet sich nach ESC-Auftritt zu Wort
Der große Abend beim Eurovision Song Contest 2026 ist vorbei und für Sarah Engels bleibt nach ihrem Auftritt in Wien ein echtes Gefühlschaos. Was steckt hinter ihrem viel beachteten Statement auf Instagram?
Samstagabend, große Bühne in Wien: Sarah Engels steht im Scheinwerferlicht, 33 Jahre alt, bereit, ihr Lied „Fire“ für Millionen Zuschauer zu singen. Ihr ESC-Debüt war alles andere als unspektakulär. Nach drei Monaten Vorbereitung war die deutsche Sängerin endlich dran – als Zweite im Starterfeld von 25 Finalisten. Die Aufregung war absolut greifbar. Kurz nach ihrem Auftritt meldet sie sich direkt bei ihren Followern und lässt ihren Emotionen freien Lauf.
„Ah, das war der Wahnsinn! Ich bin gerade von der Bühne gekommen und kann es kaum glauben, dass ich das geschafft habe“, schreibt sie auf Instagram, noch vollgepumpt mit Adrenalin.
Die Zuschauer konnten die Spannung förmlich spüren, als sie die Bühne verließ.
Warum die Startposition ein echtes Thema war
Der berühmte „Death Spot“, Position Nummer 2, war bei den ESC-Fans schon vor der Show Gesprächsthema. Seit sieben Jahrzehnten hat es noch nie jemand aus diesem Slot geschafft, den Wettbewerb zu gewinnen. Sarah Engels musste genau dort ran – gleich nach der energievollen Eröffnung durch Søren Torpegaard Lund aus Dänemark mit „Før Vi Går Hjem“. Die Jury bewertete ihren Auftritt mit 12 Punkten, aber beim Publikum reichte es nicht und es gab null Punkte von den Zuschauern. Diese harte Realität sorgte im Nachgang für viel Gesprächsstoff und warf die Frage auf, wie sehr die Startposition den Ausgang beeinflusst hat.
Starke Worte nach großem Druck – so reagiert Sarah
Mit ihrer Performance wollte Sarah Engels ganz Deutschland begeistern. Auf Instagram rief sie offen zum Mitfiebern auf:
„Ich hoffe so sehr, dass ihr zu Hause das Feuer gespürt habt und heute Abend mit mir brennt – also bitte stimmt für mich ab.“
Trotz aller Leidenschaft blieben die Voting-Ergebnisse aber hinter den Erwartungen zurück. Der Frust war dennoch spürbar. Doch Sarah zeigte sich weiterhin dankbar und ehrlich. Im Kommentarbereich bedankte sie sich bei ihren Fans:
„Danke, danke, danke! Ich kann nicht mehr, Leute.“
Während noch viele über das Voting diskutierten, feierte die Sängerin in einer Instagram-Story weiter. In einem Video, in dem sie die Performance des griechischen Künstlers Akylas genoss, schrieb sie:
„Kann mich bitte jemand kneifen.“
Zwischen Niederlage und kleinen Glücksmomenten bleibt Sarah Engels authentisch und nahbar.
Bulgarischer Überraschungssieg und ESC-Stimmung pur
Während Sarah Engels mit ihren Gefühlen kämpfte, feierte Bulgarien einen Überraschungserfolg. Dara, die mit ihrem Song an zwölfter Stelle ins Finale ging, sicherte sich den ESC 2026-Sieg. Für viele Fans war das eine positive Wendung des Abends. Neben den Favoriten kamen auch der griechische Beitrag von Akylas und die Dänen mit Lund besonders gut an das Publikum. Später wurde Sarah noch auf den Fluren gesehen, wie sie jubelnd und tanzend den Moment genoss. Trotz der schwierigen Punktevergabe hat sie den ESC-Spirit gelebt: Sie hat durchgehalten, alles gegeben und ihrer eigenen Geschichte eine Bühne geboten. Indem sie ehrlich mit ihren Gefühlen umgeht, zeigt sie ein starkes Statement für die deutsche Musikszene und ihre Fans, die sie nach wie vor begeistern will.
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Verwendete Quelle:
ESC 2026: Mit diesen Worten meldet sich Sarah Engels nach Auftritt