Vanessa Borck bekommt vor "Let's Dance" verletzende Hassnachrichten

Vanessa Borck, bekannt durch „Princess Charming“, tanzt in der neuen Staffel von „Let's Dance“ mit einer Frau. Noch vor der ersten Sendung erlebt sie einen digitalen Shitstorm – wie reagiert sie auf den Druck?

Vanessa Borck
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Vanessa Borck
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Schon bevor die beliebten Paartänze bei Let's Dance loslegen, sorgt Vanessa Borck für Diskussionen. Die 29-Jährige macht kein Geheimnis daraus, dass sie mit einer Frau tanzen wird – ein Wunsch, den die Produktion möglich macht. Doch das sorgt im Netz für Ärger: Noch bevor das erste Parkett betreten wurde, fängt sie schon verletzende Hassnachrichten ab. Wie geht sie damit um und warum will sie trotzdem genau so auftreten?

Offene Liebe, offener Hass: Borck positioniert sich klar

Eigentlich hätte Vanessa ihren besonderen Moment auf ihren sozialen Kanälen feiern wollen: Endlich darf sie bei „Let’s Dance“ genau so tanzen, wie sie es fühlt. Doch schon die ersten Reaktionen auf Instagram sind schmerzhaft. Offen gesteht sie ihren Followern:

„Ich wollte es nur in meiner Story teilen… aber irgendwie hat es mich so verletzt, solche Kommentare zu lesen.“

Es ist nicht das erste Mal, dass sie öffentlich zu ihrer Sexualität steht. Bereits bei „Princess Charming“ hat Vanessa gesellschaftliche Erwartungen auf den Kopf gestellt. Trotzdem scheinen die negativen Stimmen sie immer wieder zu treffen.

Zwischen Mut und Zweifeln: Was treibt Vanessa an?

Der Gegenwind in den sozialen Netzwerken betrifft vor allem die Frage, warum sie nicht mit einem Mann tanzen will. Vanessa erwidert – ganz direkt und ohne Umschweife:

„Wieso gibt es Menschen, die das nicht akzeptieren? Die mich mit einem Mann tanzen sehen wollen, obwohl ich echt nicht fühle und möchte?“

Für sie spielt beim Tanz die Nähe eine große Rolle. Im Gespräch mit der Bild erklärt sie, was für sie am wichtigsten ist:

„Durch meine Sexualität fühle ich mich Frauen einfach näher. Und Tanzen hat ja extrem viel mit Gefühl zu tun, auch mit Flirten. Das könnte ich mit einem Mann so gar nicht ausleben.“

Doch für die Influencerin steht fest: Im Mittelpunkt will sie nicht ihre Sexualität, sondern das Gefühl auf der Bühne rücken.

Let’s Dance als Bühne für queere Sichtbarkeit

Vanessa nutzt die große Aufmerksamkeit, um ein Zeichen für alle queerfemininen Menschen zu setzen. Die Produktion ermöglicht ihr, konsequent mit der Partnerin ihrer Wahl anzutreten. Dafür zeigt sie sich dankbar – und hofft, durch ihren Mut endlich ein paar eingefahrene Schubladen zu sprengen. In einem weiteren Statement bringt sie es auf den Punkt:

„Ich will nicht meine Sexualität in den Vordergrund stellen. […] Beim Tanzen wird mein Kopf still. Diese vielen offenen Tabs sind plötzlich weg. Ich bin komplett im Moment.“

Gerade diese Momente der Selbstvergessenheit scheinen ihr Kraft zu geben, statt sich in den endlosen Debatten zu verlieren.

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