Nicht jede Lebenskrise hinterlässt ein dauerhaftes Gefühl von Schwere. Für Patrice Aminati, Designerin und Mutter, kam das echte Durchatmen nach einer doppelten Belastung: Die Trennung von Ehemann Daniel Aminati und ein Terminaldiagnose-Hautkrebs katapultierten sie in eine Situation, in der alles wackelte. Doch statt zu verzweifeln, entschied sich Patrice für einen mutigen Neustart. Heute spricht sie offen darüber, wie tief diese Zeit sie geprägt hat und warum sie gerade jetzt bewusster lebt.
Dankbarkeit und kleine Glücksmomente stehen im Mittelpunkt
Für Patrice zählt heute vor allem das Hier und Jetzt. Ihre Tage füllt sie am liebsten gemeinsam mit ihrer dreijährigen Tochter Charly – Momente, die sie als echten Halt empfindet. Die schwere Krankheitsdiagnose schwebt zwar über dem Alltag, doch Patrice lässt sich davon nicht bestimmen. Im Gespräch mit RTL betont sie:
„Ich suche nicht, sondern ich lebe gerade total dankbar – jeden Tag, jeden Moment. Und kann meine Träume verwirklichen. Das ist so schön“
Ohne Zwang und Druck lässt sie ihre Wünsche zu – ein echtes Novum nach all den Unsicherheiten der vergangenen Monate.
Die Tochter als beste Medizin und neues Selbstbild
Charly, ihre kleine Tochter, ist für Patrice viel mehr als Familiennachwuchs. Sie beschreibt es so:
„Das ist eine sehr gute Medizin, auch noch gebraucht zu werden und nicht das Opfer zu sein, der Patient, sondern jemand, der da sein muss, der weiterleben muss. Das ist für mich ein großes Geschenk“
Diese Rolle, für ein kleines Wesen da zu sein, gibt ihr die Kraft, den Blick nach vorne zu richten. Sie sagt über sich selbst:
„Ich habe meine Liebe zum Leben gerade wiederentdeckt.“
Die Zeit frei von Schmerzen und das Gefühl von Stabilität helfen ihr, klare Prioritäten zu setzen: weniger das Suchen nach neuen Partnerschaften, sondern vielmehr das Feiern jedes einzelnen Tages.
Ein Netzwerk aus Familie und neuer Balance
Obwohl Patrice sich von Daniel getrennt hat, steht sie nicht alleine da. Ihre Eltern unterstützen sie und bilden ein festes Rückgrat in dieser Phase. Freunde und Familie sind ihr wichtig geworden, gerade weil sie gelernt hat, sich helfen zu lassen. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, selbstbestimmt zu leben und die Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Für andere klingt das vielleicht unmöglich – doch Patrice zeigt, wie wertvoll es sein kann, mit weniger Ballast durchs Leben zu gehen. Hat sie Angst vor der Zukunft? Die Antwort bleibt offen, aber ihre Haltung spricht Bände: Mit Liebe zum Leben und echtem Mut ist vieles möglich.
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