Johnny Depp gewinnt Prozess gegen Amber Heard: Jetzt muss er sich der nächsten Klage stellen

Johnny Depp hat den Prozess gegen Amber Heard gewonnen, doch schon rollt die nächste Klage wegen körperlicher Gewalt auf den Schauspieler zu.

Der Verleumdungsprozess von Johnny Depp und Amber Heard hat ein Ende gefunden. Über Wochen hinweg wurde der Prozess live gestreamt und die Öffentlichkeit konnte jedes Detail aus der Ehe der beiden erfahren.

Depp gewinnnt den Prozess

Johnny Depp hat den Prozess gewonnen und Amber Heard muss ihm 15 Millionen US-Dollar zahlen. Trotzdem werden ihm nicht die vollen 15 Millionen ausgezahlt, denn das Gericht befindet, dass auch Amber Heards Klage berechtigt war, weshalb es ihr zwei Millionen Dollar zuspricht - Depp werden demnach also 13 Millionen ausgezahlt.

Ein großer Tag für den Schauspieler! Doch während Depp vermutlich noch seinen Sieg über seine Ex-Frau feiert, berichtet The Sun schon von den nächsten Anschuldigungen wegen körperlicher Gewalt gegen Depp.

Nächste Klage

2018 hat ein Film-Mitarbeiter den Schauspieler verklagt: Gregg "Rocky" Brooks beruft sich dabei auf einen Vorfall am Filmset von City of Lies; der Film wurde 2017 in Los Angeles gedreht.

Das Crew-Mitglied sagt laut The Sun, dass eine Szene nicht geklappt hat und wiederholt werden muss. Dies teilt Brooks erst dem Regisseur und anschließend Depp mit, woraufhin letzterer aggressiv reagiert haben soll.

Er soll den Angestellten attackiert und gerufen hat: "Wer zur Hölle bist du? Du hast kein Recht, mir zu sagen, was ich tun soll". Laut eigener Aussage soll Brooks nicht reagiert haben, als Depp ihn in die Rippen geboxt habe. Depp soll daraufhin gerufen haben: "Ich gebe dir 100.000 Dollar, wenn du mir jetzt ins Gesicht schlägst."

Brooks Anwalt kommentiert das Geschehen

Als Antwort auf die Klage soll es sich bei Depps Gewaltausbruch um Notwehr gehandelt haben, so The Sun weiter. Nun äußert sich Brooks Anwalt, Pat Harris, gegenüber der britischen Zeitung zu Depps gewonnenem Prozess gegen Amber Heard:

Obwohl wir die Entscheidung der Jury respektieren, hat sie keine Relevanz für den Fall von Mr. Brooks. In Brooks' Fall geht es nicht um zwei Hollywood-Stars, die in einer toxischen Beziehung waren. Es geht um den Angriff eines hart arbeitenden Mitglieds der Filmcrew durch den Star der Produktion. Mr. Brooks freut sich auf seinen Tag vor Gericht.

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