Angelo Kelly über Aus bei "Masked Singer": "Ich hätte liebend gerne weitergemacht"

Am Dienstagabend wurde gleich zwei Mal die Maske fallen gelassen. Unter der Göttin steckte die Schauspielerin Rebecca Immanuel, die Kakerlake entpuppte sich als Angelo Kelly. Jetzt spricht der Sänger erstmals über seinen freiwilligen Exit bei The Masked Singer.

Es war die absolute Überraschung des Abends: Gleich zwei Stars haben bei The Masked Singer am Dienstagabend ihre Masken abgelegt. Rebecca Immanuel, die unter der Göttin steckte, wurde vom Publikum aus der Sendung gewählt. Ihr Kostüm ist das Schwerste der diesjährigen Staffel gewesen.

"Es war echt schwer"

Als zweiter ist Angelo Kelly alias die Kakerlake ausgeschieden. Der Sänger hat sich freiwillig dazu entschieden, die Sendung zu verlassen. Zwei Tage nach seinem Ausstieg spricht er erstmals darüber, wie schwer die Heimlichtuerei gewesen ist und wie er sich mit der Entscheidung, die Show zu verlassen, fühlt.

Wie auch im letzten Jahr wird diesmal genau darauf geachtet, die Stars abzuschirmen, um ihre Identität zu schützen. Das geht sogar so weit, dass die Sänger schon im Hotel, bevor sie für die Show von einem Fahrer abgeholt werden, eine Maske tragen müssen. Aber wie ist Angelo Kelly mit der Geheimniskrämerei klargekommen? Gegenüber Promiflash sagt er:

Es war echt schwer. Ab der ersten Sendung habe ich unheimlich viele Messages und Anrufe bekommen. Ich habe mich aber dazu entschieden, die meisten zu ignorieren. Das war nicht so schön, aber auch ein Teil der Rolle und auch eine Herausforderung. Sie haben es mir aber zum Glück verziehen.

Keine leichte Entscheidung

Seine Frau ist die Einzige, die der Sänger eingeweiht hat. Allen anderen hat Angelo erzählt, dass er ins Tonstudio fahre, um seine neue Platte aufzunehmen. Das habe zwar zur Hälfte gestimmt, jedoch galt diese Ausrede nicht für jeden Tag, denn dienstags hat er bei The Masked Singer auf der Bühne gestanden.

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Angelo Kelly steckt unter der "Kakerlake"  picture alliance@Getty Images

Sicherlich ist es jetzt eine Erleichterung für den 38-Jährigen, dass er seine Freunde und Familie nicht mehr anlügen muss. Die Entscheidung zum Ausstieg ist ihm aber trotzdem nicht leicht gefallen, wie er weiter erzählt:

Ich hätte liebend gerne weitergemacht, weil es ein großer Spaß war, die Weiterentwicklung der Figur und weitere Songs als Herausforderung zu nehmen.

Kein unnötiges Risiko eingehen

Weil der Sänger aber in Irland wohnt, ist der Reiseaufwand ziemlich groß. In Corona-Zeiten sollte man so wenig wie möglich vor die Tür gehen und das sieht auch Angelo so. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, voll und ganz für seine Familie da zu sein und nicht mehr nach Deutschland zu pendeln. Diese Entscheidung bereut er nicht:

Ich fühle mich mit meiner Entscheidung sehr wohl und hatte das Gefühl, dass es richtig ist.

Das Mitglied der Kelly Family handelt vorbildlich und will unter anderem deshalb zu Hause bleiben, um seine Familie keinen unnötigen Gefahren auszusetzen. Es sind eben ganz besondere Zeiten, die wir da gerade erleben.

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