"Kampf der Realitystars": Unmoralische Angebote für Emmy und Percival

"Kampf der Realitystars" biegt mit Folge acht auf die Zielgerade ein. Von einer heißen Phase ist zunächst noch nichts zu spüren. Erst als gleich zwei unmoralische Angebote ins Spiel kommen, ergeben sich wilde Wendungen.

"Kampf der Realitystars": Unmoralische Angebote für Emmy und Percival
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"Kampf der Realitystars": Unmoralische Angebote für Emmy und Percival

"Jetzt beginnt die heiße Phase", vermeldet der Starblitz in Folge acht von "Kampf der Realitystars" (Mittwoch, 20:15 Uhr bei RTLzwei, auch bei RTL+). Keine Neuen kommen in der vorletzten Episode dazu. "Jeder kämpft gegen Jeden" heißt es jetzt (Starblitz).

Im ersten Spiel kämpfen erstmal alle gegen eine Bestrafung. Die Stars müssen mit am Kopf befestigten Schwämmen Wasser von einem Becken in einen Behälter füllen. Serkan Yavuz (29) macht sein Glas als erster voll. Doch das ist nur der erste Schritt. Die Stars dürfen ihre erspielte Flüssigkeit in Behälter füllen, die den jeweiligen Konkurrenten zugeordnet sind. Die drei Kandidaten, die das meiste Wasser auf sich vereinen, werden bestraft. Es trifft Sarah Knappik (36), Lukas Baltruschat (28) und Serkan.

Strafen und vergiftetes Zuckerbrot

Zur Strafe müssen die drei Toilettendienst schieben. Ohne ihre Begleitung darf kein Realitystar aufs Klo. Eine harmlose Sanktion, die von der Inszenierung allzu breitgewalzt wird. Vom Beginn einer heißen Phase ist in der ersten halben Stunde der Folge noch nichts zu spüren.

Die nächste Strafe ist da schon etwas härter. Da sich im Laufe der Staffel über 100 Regelverstöße angehäuft haben, kassiert die Produktion Zigaretten und Kaffeemaschine ein.

Neben der Peitsche gibt es auch Zuckerbrot für die Kandidaten. Aber natürlich vergiftetes. Die Stars werden einzeln ins Redaktionsbüro gerufen. Dort wartet Bargeld. Doch das ist natürlich an eine unmoralische Entscheidung gebunden. Man kann das Geld einstreichen, doch dafür muss ein Mitbewohner auf eine Videobotschaft seiner Liebsten verzichten.

Handtasche oder Tierheim in Madrid?

Alle Realitystars verzichten dankend. Bis auf Emmy Russ (23). Das ohnehin nicht als Altruistin bekannte TV-Sternchen streicht 3300 Euro ein. Sascha Sirtl (45) bekommt dafür als einziger Promi keine Bilder aus der Heimat. Da Sascha nicht verheiratet ist und keine Kinder hat, ist das doch nicht so schlimm für ihn, biegt es sich Emmy im Selbstgespräch zurecht. Dafür könne Sascha ihr aber etwas Gutes tun. Zum Beispiel eine neue Handtasche.

Die Videobotschaften sorgen für den erwartbaren Tränenfluss. Auch bei Sascha, der leer ausgeht. Emmy ist einmal mehr das Hassobjekt. Auch wenn sie beteuert, das Geld an ein Tierheim in Madrid spenden zu wollen. Ob das Geld dort mittlerweile angekommen ist, würde sich zu überprüfen lohnen.

Neben Emmy ist Musiker Percival Duke der zweite Buhmann, weil er trotz Verbot rauchte. Zur Strafe müssen zwei Stars mit Handicap ins Safety-Spiel gehen. Emmy und Percival nehmen die Sanktion freiwillig auf sich, um einer Diskussion aus dem Weg zu gehen, die eh zu ihren Ungunsten ausgegangen wäre.

Percival schnappt sich unmoralisches Angebot

Emmy und Percival müssten also geschwächt ins rettende Spiel gehen. Doch es gibt noch eine Wendung. Denn die Redaktion hat ein noch unmoralischeres Angebot im Köcher. Wer einen Abfindungsvertrag unterzeichnet, muss sofort gehen. Dafür gibt es 10.000 Euro. Und auch diese Offerte hat einen Stachel. Das Geld wird von der Gewinnsumme des Siegers abgezogen. Wer die Staffel gewinnt, würde also nur 40.000 Euro in Empfang nehmen.

Emmy rennt los in Richtung Redaktionsbüro, als sie 10.000 Euro hört. Erst im Redaktionsbüro liest sie das Kleingedruckte. Sie kommt ins Grübeln und will sich mit Matthias Mangiapane (39) besprechen, dem Kollegen, der sie am wenigsten hasst. Doch als sie das Redaktionsbüro verlässt, kommt zufällig Percival von der Toilette. Der Sänger nutzt die Gunst der Minute. Er rennt ins Büro und schließt sich ein. Nach kurzer Überlegung unterschreibt er die Abfindung. Der Musiker, der durch die Corona-Pandemie viel Geld verlor, will mit den 10.000 Euro Schulden abstottern.

Handicap entpuppt sich als Vorteil

Ins Safety-Spiel geht also nur Emmy mit einem Handicap. Sie muss Schwimmflossen an den Füßen tragen. Außerdem tritt sie nur mit Lukas im Doppel an, die anderen Realitystars kämpfen jeweils zu dritt.

Wie im Bestrafungsspiel muss auch hier Wasser mit dem Körper transportiert werden. Diesmal aber zu großen Tafeln. Darauf ist das Foto einer Sehenswürdigkeit angeklebt, verdeckt von einer dicken Schicht Seife. Die muss weggerubbelt werden, dafür ist jedes Körperteil außer den Händen und Armen erlaubt. Dann muss man die Stadt, in der die Attraktion liegt, aus Buchstaben bilden, die auf wild durcheinander liegenden Kleidungsstücken aufgedruckt sind.

Emmys Handicap erweist sich als Vorteil. Sie kratzt die Seife mit den Flossen weg. Sie und Lukas erkennen so als erste ihr Motiv (Das Weiße Haus) und buchstabieren die zugehörige Stadt Washington.

Emmy ist also sicher und Percival ist freiwillig raus. Wen sollen die Stars nun nominieren? Die Stunde der Wahrheit fällt zivilisierter aus als bisher. Aus sportlichen Gründen erwischt es schließlich Saschas Zwillingsbruder Jay Sirtl.

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