Drama bei "Bauer sucht Frau"-Kandidatin: Anna Heiser wehrt sich gegen Bodyshaming

Die Ex-Bauer Sucht Frau-Kandidatin Anna Heiser sagt Bodyshaming den Kampf an. Für einen guten Zweck lässt sie deshalb die Hüllen fallen.

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Erst vor etwa sechs Monaten ist Anna Heiser zum ersten Mal Mutter geworden. Der Vater ist Bauer Gerald, den sie bei den Dreharbeiten zur Dating-Show Bauer sucht Frau kennen und lieben gelernt hat.

Schluss mit Bodyshaming

Die negativen Seiten des Rampenlichts bekommt sie jetzt zu spüren. Nachdem sie kürzlich schon mit privaten Problemen in ihrer Wahlheimat Namibia zu kämpfen hat, bekommt sie jetzt wegen ihres Körpers auch noch Kritik von Außen. Doch davon hat sie genug.

Mit einem Oben-Ohne Foto möchte sie allen Müttern Mut machen, sich so zu akzeptieren wie sie sind, und ihre vermeintlichen Schönheitsmakel offen zu präsentieren. Unter dem Foto findet sie folgende Worte:

Ein Hoch auf alle Mütter! Unsere Körper haben etwas großartiges geleistet. Auch wenn wir vielleicht nicht so aussehen wie vor der Schwangerschaft, sind perfekt, so wie wir sind!

Schönheits-Druck in jungen Jahren

In einem weiteren Post geht sie genauer auf ihre Vergangenheit ein, denn wie viele andere junge Mädchen hatte auch sie mit starken Zweifeln bezüglich ihres Aussehens zu kämpfen. Ihre frühere Situation, in der sie häufig Kritik aus ihrem nahen Umfeld bekommen hat, beschreibt sie wie folgt:

Als ich ein junges Mädchen war, habe ich immer wieder gehört, dass meine Nase hässlich sei und meine Brüste sind ja viel zu klein. Über meine Narben am Arm, die ich gefühlt schon immer habe, wurde öfter gespottet.

Jetzt hat die TV-Bekanntheit begriffen, dass nicht sie der Fehler ist, sondern die Erwartungen der Gesellschaft. Im Alter von 20 Jahren sind es noch ganz andere Gedanken, die sie hat. Weiter schreibt Anna Heiser unter ihrem Bild:

Ich habe es damals nicht verstanden, dass nicht ich und mein Äußeres das Problem sind, sondern die Menschen, die diese Aussagen getroffen haben.

Ihre Familie steht ihr immer zur Seite

Nach der komplizierten Schwangerschaft und Geburt von Söhnchen Leon hat sie leider immer wieder negative Gedanken sich selbst gegenüber, die sie ebenfalls dem gesellschaftlichen Druck ankreidet, wie sie selbst zugibt:

Nach der Geburt von Leon konnte ich eine Zeit lang nicht in den Spiegel schauen. Mir haben keine Sachen mehr gepasst. Ich habe mich hässlich gefühlt. Der Druck der Gesellschaft nach 'dem perfekten After-Baby-Body' hat mich in den Wahnsinn getrieben.

Was ihr besonders geholfen hat, diese Krise zu überwinden, ist die Unterstützung seitens ihrer Familie und ihres Mannes Gerald. Diese stehen ihr auch bei, als sie eine tragische Fehlgeburt erleidet.

Dank ihrer Familie nimmt sie sich auch nicht mehr andere Körper als Vorbild, sondern hat angefangen, sich selbst mehr wertzuschätzen. Abschließend fordert die Influencerin ihre Follower auf, bei der #loveyourselfchallenge mitzumachen, um damit sich und andere zu mehr Selbstliebe zu bewegen. Ein tolles Vorbild!