Protest auf rotem Teppich: Kristen Stewart setzt Zeichen, um mit weiblichen Klischees zu brechen

Protest auf rotem Teppich: Kristen Stewart setzt Zeichen, um mit weiblichen Klischees zu brechen

Anlässlich der Promotion des Films 3 Engel für Charlie in London entscheidet sich Kristen Stewart für eine ganz besondere Aktion, um mit dem weiblichen Klischee auf dem roten Teppich zu brechen. Und es ist nicht ihr erster Protest.

Einmal ist keinmal, Kristen Stewart wehrt sich gegen ein Diktat, das den Frauen von unserer heutigen Gesellschaft auferlegt wird: Es geht um hohe Absätze. Genau wie die Flugbegleiterinnen, die sich dafür einsetzen, bei der Arbeit keine High Heels mehr tragen zu müssen, zieht auch die Schauspielerin ihre auf dem roten Teppich kurzerhand aus.

Barfuß gegen gesellschaftliche Vorschriften

In dem neuen Film 3 Engel für Charlie spielt die 29-Jährige die Rolle der Sabrina Wilson. Anlässlich der Promotion zu dem Film entscheidet sich Kristen Stewart, nicht mit High Heels, sondern mit einem Paar Nike Cortez über den roten Teppich zu flanieren.

In ihrem wunderschönen Kleid von Thom Browne posiert Kristen Stewart, die vor zehn Jahren mit der Twilight-Saga zum Superstar wird, stolz für die Fotografen. Doch zu dem glitzernden Kleid trägt sie keine Pumps, sondern Sneaker – eine Aktion, die stark an ihren Auftritt bei den Internationalen Filmfestspielen 2018 in Cannes erinnert. Auch damals entscheidet sie sich gegen Absätze und erklimmt die berühmte Treppe kurzerhand barfuß.

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Ein feministischer Kampf

Mit diesem Protest setzt sie sich für die Frauen ein, denen es nicht erlaubt war, die Stufen zu betreten, wenn sie keine Schuhe mit Absätzen trugen. 2017 gesteht die Schauspielerin in einem Interview mit dem MagazinHarper’s Bazaar, dass sie immer sehr jungenhaft gewesen sei.

“Alle anderen Mädchen waren immer anders als ich, erinnert sie sich. Das hat mich wirklich verletzt, als würde das eine Rolle spielen.“ Auch diese Situation hat sie womöglich dazu bewegt, sich so für eine freie Weiblichkeit einzusetzen.

Martin Gerst
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