Rebel Wilson: "Pitch Perfect"-Star spricht offen über mehrfache sexuelle Belästigung

Rebel Wilson berichtet von sexueller Belästigung, die sie selbst erlebt hat - und das nicht nur einmal und nicht nur von einer einzigen Person.

Die erschlankte Rebel Wilson wird kürzlich von BBC News interviewt, wo sie über einige entsetzliche Vorfälle in ihrem Leben spricht. In dem Interview erklärt die 41-jährige australische Schauspielerin, dass sie von zwei verschiedenen Personen aus der Filmindustrie sexuell belästigt wurde.

Die Pitch Perfect-Darstellerin, die 30 Kilo abgenommen hat, spricht mit BBC News über zwei brenzlige Situationen, die sie erlebt hat: eine in Australien und die andere in den Vereinigten Staaten. Rebel nennt keine der beiden Namen.

Der Regisseur

Das erste Treffen mit dem Regisseur findet in einem Hotelzimmer in Australien statt, als Rebel in ihren Zwanzigern ist und zu einem Gespräch mit ihm eingeladen wird. Während Rebel dort ihre Rolle besprechen will, hat der Regisseur etwas anderes im Sinn. Sie erzählt BBC News:

Ich dachte wirklich, ich würde ein Treffen über Comedy haben und über Comedy sprechen. Er versuchte immer wieder, mir mehr und mehr Alkohol zu geben.

Während des Treffens erhält der Regisseur einen Telefonanruf von seiner Frau, den Rebel deutlich hören kann. Sie erinnert sich:

Sie sagte: 'Du hast Rebel in dieses Hotelzimmer gebracht, du willst mit ihr schlafen...' Ich habe alles gehört. Das war das erste Mal, dass ich dachte: Oh mein Gott, was ist das? Was ist da los? Wenn ich nicht ihre Stimme am Telefon gehört hätte, die durch das Telefon schrie, was hätte dann passieren können?

Rebel verlässt schnell das Hotelzimmer und erwähnt den Vorfall nie wieder jemandem gegenüber.

Der Filmstar

Der zweite Vorfall von sexueller Belästigung ereignet sich an einem Filmset in Los Angeles, als Rebel in den Wohnwagen eines Co-Stars eingeladen wird. Als sie den Wohnwagen betritt, lässt der Schauspieler seine Hose herunter und fordert sie auf, eine "unangemessene Handlung" vorzunehmen, während seine männlichen Kumpels das Treffen mit ihren Handys filmen.

Ich stand unter Schock, ich dachte nur: 'Was ist hier los?' Ich sagte immer wieder: 'Nein, was soll das?' Nein, nein, nein. Seine Kumpels lachten und es machte ihm sichtlich Spaß.

Der Vorfall wird dem Studio von Rebels Agentin gemeldet, die sagt, es sei die vierte Beschwerde, die sie über den Schauspieler erhalten habe. Rebel behauptet, sie habe jetzt endlich das Selbstvertrauen, sich gegen das, was sie als "ekliges und unangemessenes Verhalten" bezeichnet, auszusprechen.

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