Spätfolgen der Sucht: Robbie Williams steht seine Liveshows ohne Hilfe nicht durch
Spätfolgen der Sucht: Robbie Williams steht seine Liveshows ohne Hilfe nicht durch
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Spätfolgen der Sucht: Robbie Williams steht seine Liveshows ohne Hilfe nicht durch

Robbie Williams hat in seinem Leben viele Höhen und Tiefen erlebt. Obwohl er einer der erfolgreichsten Popstars der Welt ist, stürzt er in der Vergangenheit immer wieder ab. Mittlerweile ist er seit Jahren trocken - doch die Alkohol- und Drogensucht hinterlässt dramatische Spätfolgen, wie Robbie nun offenbart.

Robbie Williams hat in seinem Leben alles erreicht: Millionen von verkauften Platten, ausverkaufte Touren, eine Fangemeinde, die ihm zu Füßen liegt, und eine glückliche Ehe mit drei gesunden Kindern. Allerdings ist das nicht immer so. Jahrelang kämpft der Popstar gegen seinen Drogen- und Alkoholsucht. Über den Kampf und die Spätfolgen seiner Sucht spricht Robbie nun erstaunlich offen.

Robbie leidet unter Spätfolgen seiner Sucht

Robbie Williams hat - auch dank Freunden wie Elton John - seine Sucht besiegt. In seiner Ehefrau Ayda Field hat er ein Stütze und seine große Liebe gefunden. Seit 2010 ist das Paar verheiratet und hat mittlerweile vier Kinder miteinander: Theodora (7), Charlton (5), Colette (1) und Beau, der wenige Monate alt ist.

Doch seine früheren Eskapaden hängen dem Sänger immer noch nach, wie er jetzt im Gespräch mit Sun on Sunday enthüllt. Seine Alkohol- und Drogensucht hat Spätfolgen, die große Auswirkungen auf seine Auftritte haben. Denn der Superstar leidet unter Gedächtnislücken.

Er braucht Hilfe bei seinen Liveshows

Aufgrund dessen braucht Robbie, wie er enthüllt, bei seinen Liveshows einen Teleprompter, damit er im Notfall seine Songtexte ablesen kann. "Wenn Sie jetzt in einem Stadion voller Menschen wären und in Ihrem Leben Drogen genommen hätten, würde Ihr Gehirn auch nicht mehr richtig funktionieren", gibt der Sänger zu Protokoll.

Darüber hinaus leidet Williams an Angstzuständen auf der Bühne, die Auswirkungen auf seinen temporären Gedächtnislücken haben: "Das Letzte, was Sie tun wollen, wenn Sie 80.000 Menschen anstarren, ist zu sagen: 'Ja, ich habe den Text vergessen'. Deshalb habe ich mir einen Teleprompter besorgt, denn ich leide unter Angstzuständen und das ist für mich ein Hochdruckszenario."

Robbie Williams leidet unter den Spätfolgen seiner Sucht  PLS Pool@Getty Images

Robbie will Menschen die Augen öffnen

Seit Jahren setzt sich der Sänger, der aus seinen Fehltritten der Vergangenheit gelernt hat, dafür ein, dass das Thema Alkoholmissbrauch in der Öffentlichkeit mehr thematisiert wird: "Man denkt einfach nicht darüber nach – man verlässt die Schule, dann geht man in den Pub und das war's, dann trinkt man". Deshalb setzt der Superstar auf Abschreckung und hofft, dass seine persönliche Beichte vielen Menschen die Augen öffnet.

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Why can’t I quit you?

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Von Martin Gerst

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