In der Formel-1 bringen gerade so manche Teams ihre Fahrer für die kommende Saison in Stellung. Während einige langjährige Fahrer, wie etwa Max Verstappen, der übrigens ein stattliches Vermögen sein Eigen nennen kann, langfristige Verträge auf mehrere Jahre bei ihren Teams haben, bleibt es bei so manchen bis zum Schluss spannend. Darüber berichtet etwa die Seite Formel1.de.
Auf einen Platz im Cockpit durfte bis zuletzt auch Mick Schumacher, der Sohn der 2013 bei einem Ski-Unfall verunglückten Formel-1-Ikone Michael Schumacher, hoffen. Der 26-jährige, der sich im vergangenen Jahr erstmals öffentlich mit seiner Freundin Laila Hasanovic zeigte, hatte sich Chancen beim neuen Formel-1-Team Cadillac ausgerechnet. Daraus wurde jedoch leider nichts, wie sich nun herausstellte.
Absage nach zunächst positiven Gesprächen
Wie ZDF heute, die Zeitung Die Presse sowie das Motorsport Magazin berichten, stößt Cadillac zur neuen Saison 2026 erstmals als elfter Rennstall zur Formel-1 hinzu. Die Aussichten, Teil des Teams zu werden, standen laut Berichten für Mick Schumacher nicht schlecht - Mitte Juli dieses Jahres hatte er noch bestätigt, sich mit den Verantwortlichen im Gespräch zu befinden. Alles klang sehr positiv.
Am Dienstag folgte dann jedoch die Ankündigung, die Schumachers Träume (vorerst) platzen lässt: Statt für ihn hat man sich für Sergio Perez und Valtteri Bottas entschieden. Beide sind deutlich erfahrener und können bereits mehrere Grand Prix-Siege vorweisen. "Die Verpflichtung von zwei sehr erfahrenen Rennfahrern ist ein klares Zeichen unserer Absichten", heißt es laut ZDF heute vonseiten des Teamchefs. Dadurch wissen sie, was für den Erfolg in der Formel-1 nötig ist.
Mögliche Zukunft in der WEC
Dies ist nicht die erste Absage, die Schumacher eine Rückkehr in die Formel-1 verwehrt. Seit er 2022 beim Haas-Team als Fahrer ausgeschieden war, hatten sich Chancen bei verschiedenen anderen Teams ergeben, allerdings hatte man sich auch da letztendlich stets gegen ihn entschieden. Zurzeit fährt Schumacher jedoch seine zweite Saison in der WEC - und das mit Erfolg. Bereits mehrfach hat er es mit dem Alpine-Team aufs Podium geschafft.
Norbert Haug, der lange Jahre Motorsportchef von Mercedes Benz war, sieht für Schumacher durchaus eine Zukunft in der WEC. "Auch bei den Sport-Prototypen kann man zum Weltstar werden", erklärt er laut dem Motorsport Magazin. "Mick ist ein Guter und soll seine Rivalen in den Sport-Prototypen nach allen Regeln der Kunst verblasen, dann sehen wir weiter."
Es bleibt also abzuwarten, was die Zukunft für den Schumacher-Spross noch so alles bereithält.
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Verwendete Quellen:
Motorsport Magazin: "Kein F1-Cockpit für Schumacher bei Cadillac - Haug: 'Kann auch bei Sport-Prototypen Weltstar werden'
ZDF heute: "Formel 1: Neues Team Cadillac:Mick Schumacher geht leer aus im Cockpit-Race"
Die Presse: "Kein Cockpit für Schumacher: Cadillac setzt auf Perez und Bottas"
Formel1.de: "Übersicht: Die Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2026"