PIMS: Immer mehr Kinder leiden nach durchgestandener Covid-Infektion an dem Entzündungssyndrom

Seit Mitte Dezember steigen die Zahlen von Kindern an, die an dem lebensgefährlichen Entzündungssyndrom PIMS erkranken. Das hängt auch mit Corona zusammen. Doch wie schlimm ist die Krankheit?

PIMS, also das Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome, tritt bei Kindern häufig nach einer Corona-Infektion auf. Seit Beginn der Pandemie könnten in Deutschland circa 1.000 Kinder vier bis acht Wochen nach der Sars-CoV2-Infektion an PIMS erkrankt sein, wie mdr.de berichtet.

Was ist PIMS?

Die Krankheit äußert sich bei Kindern mit tagelang anhaltendem Fieber, Durchfall und/ oder Hautausschlägen und es ähnelt in seiner Form dem Kawasaki-Syndrom. Selbst Kinder ohne Vorerkrankung können an einer PIMS-Infektion erkranken.

Wegen der Schwere des Krankheitverlaufes landen viele der erkrankten Kinder auf der Intensivstation. Allerdings sei die Krankheit selbst laut dem Kinder- und Jugendmediziner Jakob Armann vom Universitätsklinikum Dresden gut behandelbar. Nach drei bis fünf Tagen könnten die meisten der jungen Patient:innen die Intensivstation wieder verlassen.

Wie häufig ist PIMS?

Das Register der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) verzeichnet die Fälle, die ihnen von dem Jugendmediziner Armann gemeldet werden. Seit Mai 2020 gab es über 660 bekannte Fälle.

In dem Register als auch in der Dresdner Klinik ist seit etwa Mitte Dezember ein Anstieg der Zahlen zu beobachten. Der Mediziner erklärt sich das mit den hohen Corona-Fallzahlen, da PIMS verstärkt nach einer schweren Sars-CoV-2-Infektion bei Kindern auftreten könne.

Im Video verraten wir euch, warum PIMS trotz der ansteigenden Zahlen eine seltene Krankheit bleibt.

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