Roswitha Schreiner zählt zu den Gesichtern, ohne die das deutsche Fernsehen der 80er und 90er kaum denkbar ist. Geboren 1965, wurde sie schon mit etwa 20 Jahren durch „Die Schwarzwaldklinik“ einem breiten Publikum bekannt. Am berühmten Set sprang nicht nur der Funke zur Schauspielerei über: Dort begegnete sie dem Schweizer Schauspieler Urs Remond. Die beiden spielten für zwei Folgen ein Paar – und wurden es bald auch im echten Leben. Aus der Liaison am Set entwickelte sich eine echte Beziehung, die im Alltag bestand hatte und später in der Ehe mündete. Für Schreiner war das nicht nur beruflich eine aufregende Zeit: Die junge Schauspielerin balancierte ihre Sternstunden mit ganz normalen Liebesdramen.
Von Serienliebe zur Realität: Das Paar Schreiner und Remond
Was vielen Fans verborgen blieb: Hinter den Kulissen der „Schwarzwaldklinik“ entwickelte sich eine ganz reale Lovestory. Nachdem sich Schreiner und Remond kennengelernt hatten, war der Weg zur Ehe nicht mehr weit. Doch wie so oft im Leben hielt die Liebe nicht ewig. Laut der offiziellen Seite von Roswitha Schreiner erfolgte die Trennung bereits 1998 nach rund sechs Jahren Ehe, das Scheidungsurteil wurde im Jahr 2000 gesprochen. Gegenüber der Berliner Boulevardzeitung BZ blieb sie dabei bodenständig:
„Es lief alles glatt vor dem Berliner Familiengericht. Wir hatten sogar einen gemeinsamen Anwalt.“
Öffentliches Drama? Fehlanzeige!
Neues Liebesglück auf Bali und Patchwork-Glück
Die Trennung markierte keinesfalls das Ende von Schreiners Liebesgeschichte, sondern war vielmehr ein Neuanfang. Bereits während der Ehe hatte Andreas Gotzler, heutiger Lebensgefährte, um ihre Zuneigung geworben – wie sie selbst 2000 in der Bild verriet:
„Andreas war der Grund für meine Trennung. Drei Jahre hat er um mich gebuhlt.“
Diese Liebe sollte halten, denn im Oktober 2003 gaben sich beide auf Bali das Jawort. Auch das Familienleben blieb spannend: Am 4. Januar 2012 kamen Schreiner und Gotzlers Zwillinge Luna und Lorenzo zur Welt. Heute pendelt die Schauspielerin zwischen Berlin und ihrem Paradies auf Bali.
Karriere, Rückkehr und gelassener Rückblick
Beruflich drehte sich Schreiners Welt nach der Trennung keinesfalls langsamer. Zwischen 1986 und 1994 war sie für „Liebling Kreuzberg“ im Einsatz, zwischen 1992 und 1997 als Ermittlerin Miriam Koch im Düsseldorfer „Tatort“, und auch in „Derrick“-Folgen oder „Rote Rosen“ zeigte sie immer wieder Präsenz. 2024 überraschte sie viele: Die ARD legte „Kanzlei Liebling Kreuzberg“ neu auf, Schreiner übernahm erneut die Rolle der Sarah Liebling. Drei 90-Minüter sind bisher erschienen. Urs Remond, ihr Ex-Mann, fand ebenfalls kein Ende auf der Mattscheibe – er arbeitet heute nicht nur als Darsteller, sondern schreibt und spricht auch fürs Fernsehen. Rückblickend meinte er 2018 zur Schweizer Illustrierte:
„Ich heiratete meine erste Filmpartnerin, dachte, das gehört sich so.“
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Verwendete Quelle:
Frühere "Tatort"-Kommissarin: Ihn verließ Roswitha Schreiner für ihre große Liebe













