Jeremy Clarksons Hasskolumne über Herzogin Meghan war sexistisch

Nach einer hohen Anzahl an Beschwerden hat die britische Presseaufsicht eine Kolumne Jeremy Clarksons über Herzogin Meghan als diskriminierend eingestuft.

Jeremy Clarksons Hasskolumne über Herzogin Meghan war sexistisch
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Jeremy Clarksons Hasskolumne über Herzogin Meghan war sexistisch

Im Dezember 2022 sorgte der englische Moderator Jeremy Clarkson (63) mit einem Gastbeitrag in der Boulevardzeitung "The Sun" für viel Aufsehen. Die britische Presseaufsicht (IPSO) hat die Kolumne Clarksons, in der er über Herzogin Meghan (41) schrieb, nun als sexistisch eingestuft. Die IPSO habe geurteilt, dass in dem Beitrag teils abwertend in Bezug auf des Geschlecht von Meghan geschrieben wurde, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Man habe festgestellt, "dass die von dem Kolumnisten in diesem Artikel genutzte Bildsprache demütigend und erniedrigend" gegenüber Herzogin Meghan war, teilte der IPSO-Vorsitzende Lord Faulks mit. Der höchst bedenkliche Beitrag hatte nicht nur für Meghan und ihren Ehemann, Prinz Harry (38), die Grenzen des guten Geschmacks weit überschritten. Mehr als 25.100 Beschwerden von Leserinnen und Lesern, laut der "BBC" ein neuer Rekord, waren nach der Veröffentlichung der Hasskolumne eingegangen, wie Charlotte Dewar, Chief Executive der IPSO, in der Mitteilung erklärt.

Clarkson hatte unter anderem geschrieben, dass er sie hasse und von dem Tag träume, "an dem [Herzogin Meghan] nackt durch die Straßen jeder Stadt Großbritanniens getrieben wird, während die Menge 'Schande!' ruft und sie mit Exkrementen bewirft". Der Moderator, der als Provokateur bekannt ist, entschuldigte sich später via Twitter und bezeichnete die Passage als eine "ungeschickte Anspielung" auf eine Szene aus der Serie "Game of Thrones".

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