Märtha Louise: Erst mit psychologischer Hilfe lernt die Prinzessin, frei und unbezwungen zu leben
Märtha Louise: Erst mit psychologischer Hilfe lernt die Prinzessin, frei und unbezwungen zu leben
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Märtha Louise: Erst mit psychologischer Hilfe lernt die Prinzessin, frei und unbezwungen zu leben

Märtha Louise von Norwegen spricht in einem Interview über ihre harte und einsame Kindheit im golden Käfig des Palastes. Doch ähnlich wie Harry und Meghan schafft sie es, sich vom königlichen Zwang zu bereifen, wie sie nun in einem emotionalen Interview berichtet.

Der Abschied von Harry und Meghan als offizielle Repräsentanten des englischen Königshauses hat hohe Wellen geschlagenen. Doch der Herzog und die Herzogin von Sussex sind nicht die einzigen Royals, die sich schwer mit der Rolle im königlichen Käfig tun. Auch die norwegische Prinzessin Märtha Louise rebelliert gegen die ihr vorgeschriebene Rolle, wie sie einem Interview offenbart.

Rolle als Prinzessin

In einem Interview mit der russischen Marie Claire, das die Prinzessin vor dem tragischen Selbstmord ihres Ex-Mannes Ari Behn gegeben hat, spricht sie über ihre Rolle als Prinzessin. Die 48-Jährige träumt als Kind davon, "ein normales Mädchen zu sein, normale Eltern und ein normales Leben zu haben", wie sie berichtet.

In der Kindheit träumen alle Mädchen davon, Prinzessinnen zu sein, aber wenn deine Eltern König und Königin sind, dann hast du einen ganz anderen Traum.

Royal Rebel

Schon als Kind wird die Prinzessin für öffentliche Auftritte in schicken Kleidern fein gemacht. Der Norwegerin geht dieser Umstand schon als junges Mädchen gegen den Strich und sie beginnt schon sehr früh, gegen die Konventionen des Palastes zu rebellieren: "Gleichaltrige wirkten ausgeglichen, aber ich war sehr gereizt, bin auf Bäume geklettert, habe Jungen geschlagen, bin Fahrrad gefahren."

Ich hasste ordentlich gekleidete Jungen mit perfekten Frisuren, Mädchen mit den richtigen Manieren – weil ich immer respektabel aussehen und mich richtig verhalten musste, was nicht ganz zu meinem Inneren passte.

Am Ende mochte sie sich selbst nicht mehr

Trotzdem versucht Märtha Louise den Erwartungen ihrer Eltern zu entsprechen. Doch die Kluft zwischen ihrem wahren Ich und ihrer öffentlichen Person werden am Ende so groß, dass sich die Prinzessin selbst nicht mehr mochte.

Erst mit der Hilfe eines Psychologen kann sie ihrem Dilemma entkommen: "Ein Psychologe hat mit wirklich geholfen. Als ich mich selbst erkannte und vollständig akzeptierte, begann ich, von der Bühne aus meine Wahrheit zu sagen. Und alles hat sich geändert." Heute kann die Prinzessin endlich frei und ungezwungen leben. Was Märtha Louise noch über ihrer schwere Kindheit zu sagen hat, erfahrt ihr in unserem Video.

Von Martin Gerst
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