"Er hatte seine Finger in mir": Emily Ratajkowski erzählt von sexuellem Übergriff
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"Er hatte seine Finger in mir": Emily Ratajkowski erzählt von sexuellem Übergriff

In einem bisher unveröffentlichten Artikel des New York Magazine enthüllt Emily Ratajkowski eine erschreckende Anekdote aus der Anfangszeit ihrer Karriere.

Im Artikel wird sein Name genannt: Es handelt sich um den Fotografen Jonathan Leder. Vor einigen Jahren, als das amerikanische Topmodel erst 20 Jahre alt ist, soll er eines sexuellen Fehlverhaltens schuldig geworden sein.

Ein zweifelhaftes Fotoshooting

Die junge Frau erzählt, dass ihr Agent sie am besagten Tag zum Haus des Fotografen schickt. Dort sollen Bilder für die Zeitschrift Darius entstehen. Die Aufnahmen sollen in Unterwäsche gemacht werden, was sie etwas beunruhigt. Doch der Auftrag ist bestätigt und das Topmodel wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

Beim Termin will der Fotograf, dass sie sich entspannt, und reicht ihr ein Glas Wein. Dann verlangt er von ihr, sich auszuziehen, wie Ratajkowski berichtet:

Mir wurde immer gesagt, es sei wichtig, als fleißig und locker zu gelten. Mein Agent sagt mir immer, dass man nicht weiß, mit wem die Fotografen danach ein Shooting machen.

Die Visagistin verlässt später das Haus, was das Model nervös stimmt:

Ich war wütend auf sie, dass sie mich allein ließ. Ich wollte es mir nicht eingestehen, dass ihre Anwesenheit bisher den Unterschied gemacht hatte. Ich dachte, ich könnte das allein bewältigen.

Ein böses Erwachen

Emily Ratajkowki trinkt während des Shootings weiter Wein und schläft schließlich neben dem Fotografen ein, wie sie der Zeitschrift berichtet:

Was danach kommt, ist in meinem Kopf verschwommen, bis auf meine Gefühle. Ich erinnere mich nicht daran, ihn geküsst zu haben, aber ich erinnere mich an seine Finger in mir. Immer fester (...), das tat wirklich, wirklich weh. Ich habe instinktiv nach seinem Handgelenk gegriffen und seine Hand mit Gewalt herausgezogen. Ich habe kein Wort gesagt. Er stand abrupt auf und ging in die Dunkelheit hinaus, ohne ein Wort zu sagen.

Am Tag nach dieser schrecklichen Szene fährt das Topmodel mit dem Zug nach Hause und hört nie wieder vom Fotografen – bis zu dem Tag, an dem er ein Buch mit den Fotos des Abends herausgibt, natürlich ohne ihre Erlaubnis. Bis heute bestreiten die Anwälte des Fotografen alle Vorwürfe gegen Jonathan Leder.

Von Fred Eilig

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