Klage gegen die Trumps: Platzt Melanias Traum vom Leben in Florida?
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Klage gegen die Trumps: Platzt Melanias Traum vom Leben in Florida?

Von Pia Karim

Wie verschiedene Medien berichten, wird Donald Trump vielleicht nicht offiziell in seinem Anwesen Mar-a-Lago wohnen bleiben können. Etliche Anwohner sind auf jeden Fall entschieden dagegen und reichen Klage ein.

Am 20. Januar ist Donald Trump dann tatsächlich aus dem Weißen Haus ausgezogen. Der ehemalige Präsident und seine Gattin Melania müssen sich nun in ihr neues Leben einfinden, fernab von Washington D.C. Um nach der anstrengenden vierjährigen Amtszeit auf andere Gedanken zu kommen, haben die beiden beschlossen, sich in Florida, auf dem Anwesen Mar-a-Lago, niederzulassen.

Unerwünscht in Florida

Unglücklicherweise will man den Vater von Ivanka Trump in Palm Beach aber gar nicht haben. Wie Wayne Roustan vom lokalen Nachrichtenmagazin Sun-Sentinel berichtet, haben verschiedene seiner Nachbarn "ganz einfach keine Lust auf ihn".

Vor einem Monat hat eine Gruppe von Anwohnern mit der Unterstützung eines Anwalts bei der dortigen Stadtverwaltung beantragt, Donald Trump ein dauerhaftes Wohnen in seinem "Weißen Haus im Süden", wie er es nennt, zu verbieten. Das Anwesen Mar-a-Lago ist seit 1993 als Privatclub eingetragen. Tony Doris von der Palm Beach Post erklärt den Hintergrund dieser Auseinandersetzung:

Donald Trump, seine Familie und seine Gäste können dort nur für eine Dauer von sieben Tagen wohnen, und das nur dreimal im Jahr und das nicht am Stück.

Verklagt der ehemalige Präsident seine Widersacher?

Es kann jedoch durchaus sein, dass Donald Trump sich das nicht einfach so gefallen lässt und rechtliche Mittel anstrengen wird, um dort nach Lust und Laune leben zu können. Wie Tony Doris hervorhebt, hat sich Trump auch nicht gescheut, vor Jahren den nahegelegenen internationalen Flughafen wegen des ihn störenden Fluglärms zu verklagen.

Hinzukommt, dass sich während Trumps Präsidentschaft einige seiner Anhänger ebenfalls in West Palm Beach niedergelassen haben. Wie beispielsweise die rechtsstehende Mediengruppe Newsmax, der konservative Radio-Moderator Rush Limbaugh oder auch die republikanische Polemikerin Ann Coulter. Daher bestehen Befürchtungen, dass die Anwesenheit Trumps den lokalen Rechtsextremen einen beträchtlichen Schub verleihen könnte.


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