Luxus-Lady Jessica Stockmann: So herablassend spricht sie über arme Menschen

Luxus-Lady Jessica Stockmann: So herablassend spricht sie über arme Menschen

In dem TV-Experiment Plötzlich arm, plötzlich reich auf Sat.1 tauscht eine reiche gegen eine arme Familie für eine Woche das Leben - doch wie Teilnehmerin Jessica Stockmann Luxus rechtfertigt, stößt dabei einigen Zuschauern sauer auf...

In dem Sozialexperiment Plötzlich arm, plötzlich reich auf Sat.1 tauscht Jessica Stockmann mit ihren Töchtern zusammen für eine Woche ihr luxuriöses Leben gegen das einer Familie in Berlin Marzahn ein - doch es ist ihr herablassendes Verhalten, das die Zuschauer auf die Barrikaden gehen lässt.

Plattenbau-Wohnung gegen Luxus-Villa bei Monaco

Familie Künzel räumt ihre Wohnung im Plattenbau für die Stockmanns und zieht dafür in deren 350-Quadratmeter-Villa in einen Vorort von Monaco. Dort leben die Stockmanns von 3.700 Euro pro Woche, leisten sich unter anderem eine Haushälterin und einen Gärtner. Die Tauschfamilie kann diesen Luxus kaum fassen.

Doch auch wenn Stockmann diese Summe rechtfertigt, in dem sie sie mit "Reichtum verpflichtet" kommentiert und erklärt, dass davon auch die Angestellten bezahlt werden müssen, bleibt der Familie abzüglich aller Kosten noch immer ein Vielfaches dessen, was den Künzels aus Marzahn zur Verfügung steht: Diese müssen nämlich mit einem Wochenbudget von 80 Euro über die Runden kommen.

Jessica Stockmann: "Wenn man überhaupt keine Verantwortung und keinen Druck möchte, muss man bei der Post arbeiten"

Yvonne Künzel steht einem Leben in Saus und Braus kritisch gegenüber und erklärt: "Es gibt so viele Menschen in Deutschland, die sich abrackern und trotzdem nie auf ein höheres Niveau kommen und dann sieht man hier so was." Und weiter: "Da denkt man sich dann, die gehen auch 40 Stunden arbeiten und haben dann aber so einen hohen Lebensstandard und kriegen so viel Gehalt. Das finde ich dann unfair."

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Doch Jessica Stockmann rechtfertigt hohe Gehälter: "Die Menschen, die solch hohen Gehälter haben, wie der Chef der deutschen Bank zum Beispiel, die haben halt wahnsinnig viel Verantwortung." Und weiter: "Wenn man überhaupt keine Verantwortung und keinen Druck möchte, muss man bei der Post arbeiten. Dann geht man da morgens hin und um fünf Uhr nachmittags lässt man den Stift fallen und dann geht man nach Hause. Dann hat man auch keinen Druck. Aber dann hat man eventuell auch keinen Pool."

Martin Gerst
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