Martin Bashir wird weiterhin von der BBC bezahlt

Trotzdem eine unabhängige Untersuchung bestätigt hat, dass der Reporter Martin Bashir sich das Skandal-Interview mit Lady Di 1995 unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen erschlichen hat, wird dieser weiterhin von der BBC bezahlt und wurde nicht gekündigt!

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Die Nachricht hat nicht nur die royale Welt erschüttert: Eine unabhängige Untersuchung hat am 20. Mai verkündet, dass der Journalist Martin Bashir sich das berühmte Skandal-Interview mit Diana erschlichen hat. Dennoch steht er weiterhin auf der Lohnliste seines Ex-Arbeitgebers BBC, wie promiflash.de jetzt berichtet.

Das ist passiert

Die Verwunderung unter Kollegen und Kolleginnen war 1995 groß, als es einem gänzlich unbekannten Journalisten gelingt, Lady Di vor die Kamera zu holen. Wie eine unabhängige Untersuchung jetzt bestätigt, hat Bashir sich damals das Interview unter falschen Umständen erschlichen.

Lady Di im Interview mit Martin Bashir  Tim Graham / Kontributor@Getty Images

Die beiden Prinzen, die ihre Mutter keine zwei Jahre nach dem Skandal-Interview zu Grabe tragen, geben dem Interview eine Mitschuld an der Scheidung ihrer Eltern und der danach stattfindenden medialen Hetze auf die Prinzessin.

Immer noch auf der Lohnliste

Nach den schweren Vorwürfen gegen Martin Bashir - es wurde sogar diskutiert, ob der Reporter eine Straftat begangen hat - arbeitet dieser bald nicht mehr bei der BBC, aber das aus ganz anderen Gründen.

So habe Bashir lange vor den schweren Ankündigungen aus gesundheitlichen Gründen seine Kündigung eingereicht. Aufgrund der Kündigungsfrist ist der Journalist noch drei weitere Monate bei der BBC angestellt und bezieht weiterhin sein Gehalt.

Was Tim Davie, Generaldirektor des Senders, dazu zu sagen hat, erfährst du im Video.