Oscar-Verleihung 2021: Das alles ist in diesem Jahr anders
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Oscar-Verleihung 2021: Das alles ist in diesem Jahr anders

Von Eva Delacour
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Durch die Pandemie haben sich auch die Umstände der Oscar-Verleihung geändert. Wie die Veranstaltung in diesem Jahr aussehen soll, erklären wir euch hier.

Die Oscar-Verleihung ist die wichtigste Filmauszeichnung der Welt. Durch die Corona-Pandemie wird nun auch diese Veranstaltung anders ablaufen als geplant, beginnend mit einer zweimonatigen Verspätung.

Das hat es bisher nur drei Mal gegeben

Damit die Academy-Awards verschoben werden, muss es einen triftigen Grund geben. In den 93 Jahren, in denen der Preis jährlich verliehen wird, ist dies nur drei Mal passiert.

Zwei der Gründe sind die Attentate auf Ronald Reagan und Martin Luther King im Jahr 1981 und 1968, der dritte Grund ist die Flutkatastrophe im Jahr 1938.

Glamour in Zeiten der Pandemie

Trotz vieler Änderungen steht bereits fest, dass die Tradition bestehen bleibt. Statt wie bei anderen Preisverleihungen, beispielsweise den Golden Globes in diesem Jahr, auf eine Online-Veranstaltung via Video-Konferenz zurückzugreifen, wird es traditionell einen roten Teppich geben.

Denn Fakt ist: Die Academy Awards sind nicht nur eine Preisverleihung, sondern auch ein Ort des Glamours, bei dem sich Prominente auf ihre beste Art und Weise den Medien und Fans präsentieren.

Premiere: Es gibt zwei Veranstaltungsorte

Eine absolute Neuheit ist, dass die Oscars an zwei Orten ausgetragen werden. Neben dem Dolby Theatre gilt auch die Union-Station als Ort der Verleihung.

Da es in diesem Jahr keine Live-Auftritte von Musikern geben wird, werden dort die jeweiligen Einlagen im Vorhinein abgedreht. Parallel dazu wird das berühmte Theater immer wieder zugeschaltet.

Gästeliste ist überschaubar

Anders als in den vergangenen Jahren werden nur die Nominierten, deren Begleitungen sowie die Laudatoren präsent sein. Eine grosse Ansammlung der Hollywood-Elite wird nicht erwartet.

Dadurch verlängern sich nun aber die Dankesreden. Während die Gewinner sonst immer 45 Sekunden sprechen konnten, legen die Veranstalter nun Wert auf persönlichere und auch politische Statements.

Posthume Preisverleihung und jede Menge Streaming-Filme

Auch die Nominierungen sind in diesem Jahr diverser als sonst. So besteht für einen bereits verstorbenen Schauspieler die Chance auf den begehrten Goldjungen.

Um wen genau es sich da handelt, sehr ihr in unserem Video oben. Eine posthume Verleihung hat es bisher nur für Heath Ledger im Jahr 2008 gegeben.

Interessant ist auch, dass viele Streaming-Filme nominiert sind. Das liegt daran, dass durch die Pandemie Kinobesuche nur bedingt möglich sind. So ist allein der Netflix-Film Mank für zehn Oscars nominiert.

Veränderung hin oder her, an qualitativen Schauspielern, Filmen und Künstlern wird es dieses Jahr dennoch nicht mangeln.


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