Panik bei Geiselnahme in Hamburg: Täter stellt saftige Forderung
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Panik bei Geiselnahme in Hamburg: Täter stellt saftige Forderung

Zu einem spektakulären Polizeieinsatz ist es am vergangenen Wochenende in Hamburg gekommen: Am Sonntag nimmt ein Mann drei Frauen als Geiseln und verschanzt sich in seiner Wohnung. Statt Lösegeld will der bewaffnete 39-Jährige aber etwas ganz anderes...

Es ist die wohl eigenartigste Forderung eines Täters in der Geschichte der Geiselnahmen: Der Mann, der am Sonntag drei Frauen in seiner Wohnung festhält, fordert zwischendurch von der Polizei ein Erfrischungsgetränk...Und zwar Capri-Sonne! Der psychisch auffällige Geiselnehmer hat scheinbar eine Vorliebe für den süßen Softdrink.

Mit Pfefferspray und Schusswaffe ausgestattet

Doch von vorne: Gegen 6 Uhr am Sonntagmorgen verschanzt sich der 39-jährige Täter in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg Wandsbek mit drei Frauen, die er als Geiseln hält. Bei einem ersten Versuch, den Mann zu stellen, greift er mehrere Polizisten mit Pfefferspray an. Der er außerdem mit einer Schusswaffe hantiert, zieht die Polizei das SEK hinzu.

Polizei fungiert als Getränkeservice

Dann beginnt der Täter mit der Polizei zu verhandeln und die unglaubliche Forderung fällt: Er will Capri-Sonne, für sich und seine Geiseln. Seinem Wunsch kommen die Beamten nach. Kurze Zeit später, gegen 13 Uhr, stürmt das Spezialeinsatzkommando die Wohnung des offenbar verwirrten Geiselnehmers. Er wird überwältigt und festgenommen, die Geiseln werden befreit. Verletzt wird bei dem ungewöhnlichen Zwischenfall niemand.

Wie sich außerdem herausstellt, sind die vermeintlichen Geiseln Angehörige des verwirrten Täters.

Von der Redaktion

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