Victoria Swarovski bricht mit Tradition: „Kein Swarovski-Schmuck“
Victoria Swarovski steht beim Eurovision 2026 im Rampenlicht – doch Vorurteile über ihre berühmte Familie reißen nicht ab. Was steckt wirklich hinter der 32-jährigen Moderatorin und Unternehmerin?
Man kennt Victoria Swarovski als Erbin eines Milliarden-Unternehmens, spätestens aber seit dem Eurovision Song Contest in Österreich ist sie aus der TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Trotzdem sieht sie sich immer wieder mit dem gleichen Vorwurf konfrontiert: Als „nepo baby“ hätte sie angeblich nur dank ihres Familiennamens Karriere gemacht. Die 32-Jährige findet dazu klare Worte und setzt ein Statement auf großer Bühne – nicht etwa mit funkelnden Schmuckstücken aus dem Familienhaus, sondern mit eigenem Stil und harter Arbeit.
Ein eigener Weg auf der großen Bühne
Beim Eurovision-Finale moderierte Victoria Swarovski zusammen mit Michael Ostrowski – und überraschte mit einer mutigen Entscheidung. Anders als viele vielleicht erwarteten, verzichtete sie auf Schmuckstücke aus dem eigenen Familienunternehmen.
„Es wäre doch klar, dass ich Swarovski tragen würde, denke ich. Deshalb gebe ich euch nur diesen kleinen Hinweis – Marilyn Monroe hat gesagt: ‚Diamanten sind die besten Freunde einer Frau.‘ Also werde ich eine sehr große Marke tragen, die tatsächlich Schmuck mit Diamanten herstellt,“ verrät die Gastgeberin im Gespräch mit dem Daily Mirror.
Die Marke Swarovski ist für ihre luxuriösen Glas- und Kristallkreationen auf internationalem Parkett bekannt, doch Victoria will mehr: Sie will für eigene Projekte und Talente stehen, nicht für den alten Glamour.
Harte Arbeit statt Familienbonus: „Ich arbeite mir den Popo ab“
Die Stimmen, sie wolle sich mit dem prominenten Namen Vorteile verschaffen, begleiten sie schon lange.
„Ich fand es einfach zu offensichtlich, und irgendwann – weißt du, die Sache ist die: Wenn man sich einige Artikel aus Deutschland durchliest, hieß es am Anfang immer: ‚Sie wird nur von ihrer Familie unterstützt, sie hat ihre Karriere nur dank ihrer Familie gemacht.‘“
Doch das Blatt beginnt sich zu wenden:
„Und jetzt ändert sich alles, weißt du, es ist wie ein Wendepunkt, an dem die Leute erkennen: 'Okay, sie arbeitet sich den Arsch ab.'“
Victoria ist nicht nur Gastgeberin des Eurovision, sondern präsentiert die TV-Show Let's Dance, hat als Popsängerin Bühnenluft geschnuppert und führt ihre eigene Modemarke ORIMEI. Vom Klischee des reichen Mädchens verabschiedet sie sich Schritt für Schritt.
„Sie geht wirklich ihren eigenen Weg und baut sich sozusagen ihre eigene Karriere und ihre eigenen Unternehmen auf. Deshalb möchte ich mich nicht zu sehr auf das Unternehmen meiner Familie konzentrieren, sondern mich lieber mehr auf mein eigenes Unternehmen konzentrieren. Aus diesem Grund wollte ich versuchen, das ein wenig voneinander zu trennen.“
Ihr Ziel: Unabhängigkeit – und Anerkennung für die eigene Leistung.
Eurovision: Unterhaltung statt Politik
Dass das größte Musikereignis Europas immer wieder für politische Diskussionen sorgt, kommentiert Victoria Swarovski mit deutlichen Worten:
„Ich finde das wirklich schwierig. Ich spreche mit den Medien nie über Politik. Ich bin einfach der Meinung, dass es sich um einen Gesangswettbewerb handelt und es nicht um Politik gehen sollte. Es ist eine Musiksendung, es ist eine Unterhaltungssendung, und es geht nicht um Politik!“
Für sie steht fest: Die teilnehmenden Künstler sollen nach Stimme und Show, nicht nach ihren Landesflaggen bewertet werden.
„Ich finde also, wir sollten sie nicht nur aufgrund ihrer politischen Ansichten beurteilen, sondern aufgrund ihres Gesangs, ihrer Unterhaltungsqualität und ihrer Bühnenpräsenz. Und nichts anderes, und nichts weniger.“
Auch Interessant:
„Die ist voll unsympathisch“ Bushido teilt aus: „Heidi Klum nervt mich extrem”
„Ich bin bisexuell”: Hayden Panettiere hat sich geoutet
„Wir sind überglücklich“: Christine Neubauer überrascht mit heimlicher Hochzeit auf Mallorca
Verwendete Quelle:
Eurovision 2026 host Victoria Swarovski dismisses nepo baby claims saying 'I'm working my a** off'