Wer denkt, Gordon Ramsay sei nur der laute Chef am Herd, liegt daneben. Mit der neuen Doku-Reihe „Being Gordon Ramsay“ auf Netflix schaut jeder direkt in die Welt des berühmten Kochs. Nicht nur die gewohnten Küchenschlachten stehen im Fokus, sondern vielmehr seine Familie und die nervenaufreibenden Vorbereitungen zur Eröffnung gleich fünf neuer Restaurants. Die Geschichte spielt mitten in London, im imposanten 22 Bishopsgate, einem der höchsten Gebäude der Stadt. Die Zuschauer erleben, wie Ramsay sowohl vor als auch hinter der Kamera wenig filtert :
„Ich wollte die andere Seite zeigen, den anderen Teil von mir, und ich glaube nicht, dass das bisher richtig gemacht wurde.“
Familienleben zwischen Herd und Rampenlicht
Die Kameras sind nicht nur dabei, wenn gekocht wird. Auch das Familienleben von Gordon Ramsay – mit Ehefrau Tana (51 Jahre) und ihren sechs Kindern – bekommt in der Serie Raum. Megan, Holly Anna, Jack Scott, Matilda (genannt Tilly), Oscar und Jesse James sind Teil des Abenteuers. Besonders emotional ist dabei der Blick auf Tochter Matilda Ramsay, die sich entschlossen hat, selbst eine kulinarische Laufbahn einzuschlagen. Für ihren Vater ein echtes Highlight:
„Gastronomie, Restaurants, diese Branche - man muss es wirklich wollen, und Tilly hat förmlich die Tür eingerannt. Endlich will mal eines von sechs Kindern Koch werden. Das war das Highlight meines Jahres.“
Business und Ehrlichkeit: Gordon Ramsay im echten Leben
Im Zentrum der Doku: der Druck und die Freude, fünf neue Restaurants gleichzeitig zum Laufen zu bringen. Keine leichte Aufgabe, schon gar nicht mit Kamerateam im Rücken! Ramsay setzt auf Authentizität, wie er selbst betont:
„Es war echt und nur wenige Menschen haben mich schon einmal in meinem Pyjama gesehen.“
Echte Einblicke, kaum gekünstelt – so will er seine Zuschauer für sich gewinnen. Persönliche Ansichten nimmt er dabei nicht zurück. Zum Thema Frauen in Spitzenpositionen sagt er:
„Zunächst einmal bin ich entsetzt über den Mangel an Frauen [in Küchenchef-Positionen], und es ist so frustrierend, diese altmodische Denkweise zu hören, dass Frauen dort nichts zu suchen hätten.“
Einblicke, Ehrgeiz und Perspektivenwechsel
Die Serie beleuchtet genau diese Gegensätze: professionelle Herausforderungen und private Glücksmomente. Wer hätte gedacht, dass ein Jahrhundertkoch wie Ramsay so offen mit seinen Ängsten und Wünschen umgeht? In Interviews mit dem Magazin People spricht er frei von der Leber weg über seine Unsicherheiten und Erfolge. Gerade weil nichts „fabriziert“ ist, wie er sagt, bleibt „Being Gordon Ramsay“ ein selten intimer Blick auf einen Mann, den viele nur aus lauten TV-Shows kennen. Kann so eine persönliche Offenheit das Bild des Chefkochs verändern?
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