Fiona Erdmann über ihre Fehlgeburt: "Soll man sich dafür schämen?"

Fiona Erdmann spricht im Interview über die tragische Erfahrung ihrer Fehlgeburt und will mit dem Tabu um das Thema brechen.

Unzählige Frauen leiden und erleiden Fehlgeburten und doch wird in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig bis gar nicht darüber gesprochen. Ein Missstand, mit dem immer mehr Frauen und Promis aufräumen wollen.

So auch Fiona Erdmann. Erst mit ihrer eigenen Fehlgeburt ist ihr selbst bewusst geworden, wie viele Frauen ihr Schicksal teilen und wie stark das Thema noch heute tabuisiert wird.

"Ich war geschockt, wie vielen Frauen es so ergeht wie mir."

Vor knapp einem Jahr erleidet die 33-jährige Ex-GNTM-Kandidatin im 18. Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt und sieht sich damit konfrontiert, wie "nah Freund und Leid beieinander" liegen:

Noch vor ein paar Tagen waren wir die glücklichste Familie der Erde. Seit Mittwoch ist unser Herz gebrochen.

Sie trägt ihr Sternenkind noch aus und beerdigt es mit ihrem Mann auf einem Friedhof in ihrer Wahlheimat Dubai. Da sie es sehr wichtig findet, mit ihren Follower:innen neben dem Schönen auch die dunklen Seiten zu teilen, berichtet sie auf Instagram von dem schweren Schicksal und ist sprachlos:

Ich war geschockt, wie vielen Frauen es so ergeht wie mir.
Mich hat sehr betroffen gemacht, wie viele Frauen diese Trauer durchleben – leider oftmals nicht nur einmal.

Fehlgeburten: Noch immer ein Tabuthema

Doch nicht nur das wühlt die junge Mutter in der schweren Zeit auf, sondern auch die Tatsache, dass es kaum Informationen zum Thema Fehlgeburten gibt. Gegenüber der Gala berichtet sie:

Warum soll eine Fehlgeburt etwas sein, das verschwiegen wird? Soll man sich dafür schämen?

Um den Frauen, die ihr tragisches Schicksal teilen, zu vermitteln, dass sie nicht alleine sind, ist es Fiona wichtig, ihre eigenen Erfahrungen öffentlich zu machen, auch wenn es ihr nicht leichtfällt, über ihre eigene Fehlgeburt zu sprechen.

Der Schicksalsschlag hat ihr gezeigt, mit wie viel "Leid ein Kinderwunsch zusammenhängt".

Mittlerweile ist die 33-Jährige wieder schwanger und bereitet in einem neuen Haus alles auf die Ankunft ihrer Tochter vor. Wir wünschen der kleinen Familie alles Gute!

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