Prinz Charles: Nach Ehe-Aus mit Diana 14 Jahre lang in Therapie

Mentale Probleme anstatt der großen Liebesgeschichte: Nach seiner Ehe mit Diana muss Prinz Charles in eine langjährige Therapie. Was steckt dahinter?

Auf dem Papier ist es die perfekte Liebesgeschichte: Über ihre Schwester lernt Diana mit 20 Jahren den deutlich älteren Prinz Charles kennen. Für die junge Frau und zukünftige Prinzessin mutet es wie ein Märchen an. Sie entkommt ihrer schwierigen Kindheit und heiratet den zukünftigen König von England.

Kriselnde Ehe zwischen Charles und Diana

Für Charles ist die Hochzeit jedoch bei weitem nicht freiwillig. Seine eigentliche große Liebe, Camilla Parker Bowles, wird von seiner Familie als nicht hochrangig genug angesehen. Selbst nach der Hochzeit mit Diana 1981 trauert der Thronfolger ihr immer noch nach. Auch deswegen geht die Ehe zwischen den beiden schnell zu Bruch.

Um mit seinem Elend besser umgehen zu können, beginnt Charles schon während der Ehe mit Diana, regelmäßig einen Therapeuten aufzusuchen. Zunächst begleitet ihn seine Frau zu den Treffen mit Dr. McGlashan. Doch schon nach acht Sitzungen bricht Diana die Behandlung ab. Charles hingegen besucht den Doktor weiter: 14 Jahre lang!

Therapie wegen schwerer Kindheit

Die Behandlung hilft ihm nicht nur dabei, mit den emotionalen Ausbrüchen von Diana umzugehen. Die Prinzessin wird von Gefühlen der Leere und Distanziertheit gequält. Sie fürchtet, verlassen zu werden und hat Schwierigkeiten, Beziehungen aufrechtzuerhalten. Doch die Therapie hilft Charles auch, mit seinem eigenen Leben zurechtzukommen.

Der Monarch wird in seiner Jugend gemobbt. Zudem fühlt er sich von seinen Eltern verlassen und hintergangen, als diese ihn früh auf ein Internat schicken. Den Sitzungen gelingt es, Charles Dämonen aus seinem früheren Leben zu bewältigen. Doch seine Ehe mit Diana können sie nicht retten.

1996 trennt sich das royale Paar - nur ein Jahr vor dem tragischen Tod der Prinzessin. Ehebrüche, womöglich von Diana begangen und begonnen, spielen dabei ebenso eine Rolle wie die schwierige Ausgangsposition des Paares.

Tatsächlich ist Prinz Charles bei weitem nicht das einzige Mitglied der britischen Königsfamilie, dass mit mentalen Problemen zu kämpfen hat. Auch diese Monarchen waren bereits in Therapie.

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