Pride Month: Désirée Nick fordert Änderung im Grundgesetz

Désirée Nick ist seit Jahren Verfechterin der LGBTQIA-Community in Berlin. Jetzt fordert sie eine Änderung im Grundgesetz - denn dieses geht ihr im Schutz von queeren Menschen nicht weit genug!

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Es ist Pride Month! Die Forderungen und Rechte von LGBTQIA-Personen werden breitenwirksam in den Medien diskutiert und das ist gut so! Denn Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Präferenzen diskriminiert werden, brauchen im Kampf gegen Intoleranz und Hass Allies!

Gesetz gegen Homophobie

Eine wichtige Hetero-Alliierte in Deutschland ist Désirée Nick, die unlängst im TV-Format Prominent und obdachlos zu sehen war. In den 1960er-Jahren wächst sie in Schönberg in der Nähe vom Schwulen- und Partykiez am Nollendorfplatz auf. Diese Zeit hat sie sichtbar geprägt, denn die Kabarettistin setzt ihre spitze Zunge gekonnt im Kampf für LGBTQIA-Rechte ein.

Im Interview mit RTL fordert sie jetzt eine Änderung im Grundgesetz:

Es muss in einen juristischen Paragrafen gegossen werden, dass Homophobie ein eben solches Delikt ist wie Diskriminierung und sexueller Missbrauch. Es ist etwas, das ein Verbrechen an Menschen ist.

Werte aus der LGBTIQ-Community

Sie selbst hat aus ihrer Zeit am Regenbogenkiez nicht nur Freunde, sondern auch wichtige Werte mitgenommen und diese auch ihrem 24-jährigen Sohn Oscar mitgegeben: "Familie, Freundschaft, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit".

Und das hat sich gelohnt. Die TV-Ikone ist glücklich, dass ihr Sohn zu einem guten Menschen herangewachsen ist, den diese Werte geprägt haben: "Werte, die man mit Geld nicht kaufen kann und die keine Ersatzbefriedigung darstellen."