Neben spannenden Prüfungen gab es gestern wieder reichlich Zündstoff. Wer beeindruckt, wer eckt an, und wie werden die sozialen Fragen zwischen Lagerfeuer und Sternensuche ausgetragen?
Starke Stimmen und ehrliche Bekenntnisse im Camp
Die elfte Dschungelcamp-Nacht hält, was sie verspricht: Noch immer kämpft jeder der verbliebenen Kandidat:innen um das große Preisgeld von 100.000 Euro. An diesem Abend ist niemand rausgeflogen – das Publikum darf aber schon für die nächste Entscheidung abstimmen. Im Mittelpunkt steht diesmal Ariel, die mit nur 22 Jahren eine feministische Diskussion anzettelt. Sie stellt klar:
„Jede Frau sollte tragen dürfen, was sie will.“
Zuvor kritisiert sie offen die abfälligen Kommentare einiger männlicher Teilnehmer, was eine hitzige Debatte entfacht.
Doch damit nicht genug. Ariel hat noch mehr auszusetzen, vor allem am Engagement von Hubert Fella und Hardy Krüger jr. Zusammen mit Samira Yavuz betont sie, dass manche Mitstreiter
„nur hocken oder sich mal erheben, um zu essen oder auf Toilette zu gehen“.
Das sorgt nicht nur für Spannung im Camp, sondern auch für die ein oder andere stille Minute bei den Betroffenen.
Persönliche Geschichten, Teamgeist und alte Wunden
Nicht nur Meinungen, auch Gefühle kommen zur Sprache. Samira Yavuz öffnet sich und berichtet von einer schwierigen Familiengeschichte. Sie gesteht:
„Ich musste erst lernen, dass ich liebenswert bin.“
Ihr Weg führte sie deshalb in eine Therapie. Die Gruppe hört betroffen zu, und es entsteht ein Moment der Nähe.
Für einen seltenen Schulterschluss sorgt die Aussprache zwischen Ariel und Gil Ofarim. Letzterer spricht nicht nur über Musik, sondern auch über die Schattenseiten seines Erfolgs:
„Ich war ein Star, hatte alles Materielle – und war trotzdem einsam.“
Als Ariel vom Leben in einer Patchwork-Familie berichtet, genügt ein stiller Blick, um das Kriegsbeil zu begraben. Manchmal braucht es im Camp nicht mehr als ein ehrliches Gespräch.
Prüfungsstress, Kritik und der Druck des Publikums
Auch an Spannung mangelt es nicht: Bei der Prüfung „Die WEH C-Promis“ treten Hubert Fella, Simone Ballack, Patrick Romer und Hardy Krüger jr. an. Ihre Aufgabe ist es, Sterne unter einer Kaskade von Insekten hervorzudrehen – kein Vergnügen für schwache Nerven. Am Ende hagelt es Kritik: Nur drei von neun möglichen Sternen kann das Team erspielen. Besonders Fella gilt als Schwachpunkt, was intern für Missmut sorgt.
Simone Ballack zeigt sich frustriert vom mäßigen Ergebnis. Sie fordert in ihrer typischen Art:
„Ich will mal eine reine Frauenrunde, dann sieht man, was wir draufhaben.“
Ihr Gefühl, häufig unterschätzt zu werden, spricht sie offen aus. Die Rollenverteilung und das Messen vertiefen den Konflikt zwischen den Teammitgliedern weiter.
Das Ende der Sendung bringt neue Unsicherheit: Stephen Dürr und Patrick Romer gelten zwar nicht als direkte Wackelkandidaten, stehen aber kurz davor, beim nächsten Voting zu wackeln. Die Nerven liegen entsprechend blank, denn jeder will bis zuletzt um den Sieg kämpfen – und so bleibt das Feld komplett offen.
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