Der Verlust einer Ikone wie Brigitte Bardot trifft nicht nur die Filmwelt, sondern auch ganz persönliche Geschichten. Wie kommt es, dass der Tod der französischen Schauspielerin das Leben von Brigitte Bardot für Mario Adorf und seine Ehefrau Monique Faye so entscheidend beeinflusst hat? Hier erfährst du alles zu einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und weshalb Bardots Tod mehr als nur Erinnerungen weckt.
Brigitte Bardot – eine Vermittlerin der Herzen
Für Mario Adorf bedeutet das Ableben von Brigitte Bardot weit mehr als ein Abschied von einer Leinwandlegende. Der Schauspieler verdankt der faszinierenden Französin den Beginn seiner eigenen Liebesgeschichte mit Monique Faye. Sie ist nicht nur Adorfs Ehefrau, sondern auch eine enge Vertraute von Bardot. Die beiden lernten sich durch Bardots Vermittlung kennen – ein echtes Schicksalstreffen.
Alles begann im Jahr 1968 in Spanien. Damals befand sich Adorf am Set eines Films, an dem Bardot ebenfalls beteiligt war. Monique Faye war zu dieser Zeit eines der Model-Lichtmädchen an Bardots Seite und so führte das Schicksal die beiden zusammen. Das erste Treffen blieb zwar zunächst ohne Folgen, aber Bardot vergaß wohl nie die Großzügigkeit, die Adorf ihr in Spanien entgegengebracht hatte. So kam es, dass sie einige Monate später in Rom ein echtes Rendezvous für ihre Freunde arrangierte.
Eine Liebe, die dem Zufall trotzt
Monique Faye begleitete Bardot zum Dreh nach Rom – und dort war auch Adorf wieder mit von der Partie. Bei diesem zweiten Treffen funkte es schließlich. Organisiert wurde das Ganze von Bardot selbst, die besondere Erinnerungen an die Begegnung in Spanien hatte. Sie wollte offenbar, dass die beiden sich näher kennenlernen, und das gelang ihr auch: „Bardot hat unser Leben verändert“, erzählt das Paar heute und drückt damit seine tiefe Dankbarkeit aus.
Die Geschichte von Adorf und Faye nahm ihren Lauf. Ganze 17 Jahre lang führten die beiden eine Beziehung, bevor sie 1985 heirateten. Seitdem sind sie unzertrennlich. Besonders im Sommer zieht es sie immer wieder in die Provence, ganz in die Nähe von Bardots einstigem Rückzugsort in Saint-Tropez. Auch wenn der direkte Kontakt zu Bardot mit der Zeit seltener wurde – sie führte ein zurückgezogenes Leben mit großem Engagement für Tierschutz –, blieb die emotionale Verbindung bestehen.
Ein tiefer Abschied und Dankbarkeit ohne Ende
Mario Adorf und Monique Faye sind durch den Tod von Brigitte Bardot nachdenklich geworden. Sie empfinden ihr gegenüber eine große Dankbarkeit, denn ohne Bardot hätte es ihre Liebe vermutlich nie gegeben. Der tragische Anlass erinnert sie nicht nur an das Ende einer bedeutenden Ära im Kino, sondern auch an das unwiederbringliche Geschenk, das Bardot ihnen gemacht hat. Nach Meinung von Adorf und Faye ist dies „eine große persönliche Lücke“.
Die Ära rund um Bardot, Gunter Sachs und die internationalen Filmsets mag vorbei sein. Doch für Adorf und seine Frau hat die Vermittlerin ihrer Liebe einen Platz auf ewig – als eine Frau, die nicht nur auf der Leinwand, sondern vor allem im richtigen Leben ihre Spuren hinterlassen hat.
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Verwendete Quelle:
Mario Adorf trauert um Brigitte Bardot: Dank ihr traf er seine große Liebe | GALA.de














