Plötzlich steht Jaafar Jackson ganz vorne im Rampenlicht der Musik- und Filmwelt – obwohl ihn bis vor Kurzem kaum jemand kannte. Geboren wurde Jaafar am 25. Juli 1996 als Sohn von Jermaine Jackson und Alejandra Genevieve. Seine Mutter hat kolumbianische Wurzeln. Die Musik scheint ihm also buchstäblich im Blut zu liegen.
Jaafar Jackson: Vom Kindheitstraining bis auf die große Bühne
Schon mit zwölf Jahren begann Jaafar zu singen und zu tanzen. Sein erstes offizielles Release kam jedoch viel später: Im Jahr 2019 veröffentlichte er die Single „Got Me Singing“. Davor glänzte er mit Covern von Sam Cooke oder Marvin Gaye auf YouTube – und erklärte Bruno Mars und Stevie Wonder offen zu seinen Vorbildern. Bevor der Sprung ins Musik- und Showgeschäft gelang, wollte Jaafar übrigens Profi-Golfer werden. Was für eine Wendung, oder?
Ein wenig Fernseh-Luft durfte er bereits schnuppern: Mit der Familie machte er bei der Doku-Reihe „The Jacksons: Next Generation“ mit, tauchte im Musikvideo zu Tito Jacksons „Love One Another“ auf und zeigte seine Liebe für Musik und Tanz.
Sein erster Film – und was steckt eigentlich im „Michael“-Biopic?
„Michael“, der große Film über Michael Jackson, kommt im April 2026 ins Kino und deckt vor allem die jungen und mittleren Jahre der Karriere des King of Pop ab. Jaafar steht dabei vor einer riesigen Herausforderung: Es ist tatsächlich seine erste Filmrolle überhaupt. An der Seite von Jaafar sind bekannte Namen wie Colman Domingo als Joe Jackson, Nia Long als Katherine Jackson, Miles Teller als John Branca, Larenz Tate als Berry Gordy, Laura Harrier als Suzanne de Passe und Kat Graham als Diana Ross zu sehen. Die Regie übernimmt Antoine Fuqua.
Die Produktion verlief nicht ohne Probleme, wie berichtet wird, allerdings gibt es dazu kaum genaue Details. Für Gesprächsstoff sorgt eine Aussage der Produzenten zur Zukunft des Projekts: „noch mehr 'Michael' geben werde“. Im Raum steht die Möglichkeit, den Film auf zwei Teile zu verteilen, abhängig vom Erfolg an den Kinokassen und dem verfügbaren Material.
Skurrile Vergangenheit und mögliche Fortsetzung
Eine Episode, die kaum jemand kannte: Im Jahr 2010 bestellte Jaafar als 13-Jähriger ein Elektroschockgerät im Internet. Das sorgte für einen kurzen Polizeieinsatz im Haus der Großmutter in Encino, Los Angeles. Am Ende blieb alles halb so wild, niemand wurde verletzt, das Gerät wurde sichergestellt – und juristische Konsequenzen blieben aus.
Was viele Fans beschäftigt: Das aktuelle Biopic konzentriert sich auf die goldenen Jahre Michael Jacksons. Ein möglicher zweiter Teil müsste dann wohl auch die dunklen Seiten und die schweren Vorwürfe der letzten Lebensjahre behandeln – eine Gratwanderung für alle Beteiligten, die viel Fingerspitzengefühl erfordert.
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