Unaussprechlich: Darum müssen diese Eltern ihre Tochter umtaufen lassen

Carri und Michael Kessler aus den USA geben ihrer kleinen Tochter nach der Geburt einen ganz besonderen Vornamen. Doch sie haben sich bei der Wahl ganz schön vergriffen. Drei Monate später müssen sie das Mädchen sogar umtaufen lassen, weil niemand ihren Namen aussprechen kann.

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Carri Kessler und ihr Mann Michael lassen sich Zeit bei der Wahl des Vornamens für ihre kleine Tochter, es soll ein ganz besonderer sein. Nach langem Hin und Her entscheiden sie sich für Ottilie, benannt nach einer britischen Freundin. Im Gegensatz zu unserer Liste der peinlichsten Vornamen ist Ottilie ein außergewöhnlicher, aber schöner Name, der auf den ersten Blick keine Nachteile mit sich bringt.

Das Problem ist: In den Vereinigten Staaten kann niemand den Vornamen Ottilie richtig aussprechen. „Keiner konnte sich den Namen merken oder auch nur annähernd richtig aussprechen. Ich sagte ihnen: ,Wenn du das mit britischem Akzent aussprichst, klingt das wirklich gut!' Und die Leute gaben mir zur Antwort: ,Ja, aber du bist hier in Maryland!'“, erklärt Carri, die Mutter der kleinen Ottilie.

Als dann die Großmutter der Kleinen gesteht, dass sie sich den Vornamen ihrer Enkelin nicht merken kann, ist es den Kesslers endgültig zu viel. Der ungewöhnliche Name, der weit entfernt von den Listen der beliebtesten Vornamen liegt, ist zu kompliziert. Sie taufen ihre Tochter um. Nach drei Monaten! „Wir haben einfach eine Sammelmail an alle geschickt und gesagt: Hallo, erinnert ihr euch noch an Ottilie? Sie heißt jetzt Margot!“, erklärt die Mutter. In Deutschland wäre Ottilie wohl kein Problem - diese Vornamen dagegen haben die deutschen Standesämter aber abgelehnt.

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