Mick Schumacher nach Crash vor Karriere-Aus? Haas-Teamchef: "Wir müssen sehen, wie wir weitermachen"

Rennfahrer Mick Schumacher erleidet beim Großen Preis von Monaco am Sonntag, den 29. Mai 2022, einen schrecklichen Unfall. Es ist nicht das erste Mal, dass der Sohn von Michael Schumacher ein Auto seines Rennstalls Haas zu Schrott fährt. Das könnte nun Konsequenzen haben.

Mick Schumacher hat immer wieder Glück im Unglück: Auch bei seinem letzten Crash bleibt der junge Rennfahrer unverletzt. Sein Auto aber wird bei dem Vorfall in zwei Teile gerissen. Da es sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art handelt, könnte der Sohn von Michael Schumacher seine Rennfahrer-Karriere im Haas-Team durchaus gefährden.

Die Zukunft scheint offen zu bleiben

Es könnte das letzte Mal gewesen sein, dass Rennautos durch die Straßen von Monaco rasen, laut TZ lief der Vertrag mit dem letzten Rennen in dem Fürstentum aus. Mick Schumacher könnte aber vor allem aufgrund seines Fahrstils bald keine Formel-1-Strecke mehr zu Gesicht bekommen.

Günther Steiner arbeitet als Teamchef bei Haas, dem Formel-1-Rennstall, dem auch Mick Schumacher angehört. Auf die Leistung des Nachwuchstalents angesprochen, reagiert er laut n-tv mit folgenden Worten:

Es ist nicht sehr befriedigend, wieder einen großen Unfall zu haben. Wir müssen sehen, wie wir von hier aus weitermachen.

Kostspielige Unfälle

Mick Schumacher kennt sich mit Unfällen auf der Rennstrecke aus: In Miami z. B. bringt ein Unfall mit Sebastian Vettel den Rookie um die Punkte. Damals muss er schon mit dem Spott von Expert:innen leben. Schon damals fällt Renn-Experte Christian Danner bei Sport1ein hartes Urteil:

Mick Schumacher muss einmal ein Rennen ohne Unfall zu Ende fahren. Er muss auch mal abgeklärter über die Renndistanz sein. Wenn man so weit vorne ist, muss er das auch mal zu Ende bringen. Der Teamchef wird dem dermaßen die Leviten lesen. Das sind sichere Punkte gewesen und jetzt hat er nichts.

Die Kosten, die bei solchen Unfällen entstehen, können immens sein: Laut TZ liegen die Kosten alleine für ein Lenkrad bei teilweise 60.000 Euro. Sollte Schumacher weiterhin mehr Unfälle bauen als Pokale einheimsen, könnte seine Karriere bei Haas ein früheres Ende nehmen als ihm lieb ist.

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