Prinz Ernst August: Was sind seine aktuellen Probleme?

Es kehrt keine Ruhe bei ihm ein! Nach dem unrühmlichen Rechtsstreit mit seinem Sohn geht nun seinetwegen auch noch ein Unternehmen in Konkurs.

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Der frühere „Pipi-Prinz“ Ernst-August von Hannover (68) sorgt wieder einmal für unschöne Schlagzeilen. Dabei hatte es zuletzt so ausgesehen, als würde mit seiner neuen PartnerinClaudia Stilianopoulos (48) endlich Ruhe ins Leben des inzwischen in Madrid residierenden deutschen Adeligen einkehren.

Doch der eigentlich im Sommer 2022 beigelegte Rechtsstreit mit seinem Sohn Ernst August jr. (39) um den Familienstammsitz, die Marienburg bei Hannover, zieht nun offensichtlich noch weitere Kreise. Jetzt ist auch noch ein Unternehmen in Österreich betroffen, wie die Bunte berichtet.

Damals hatte der 68-Jährige seinen Sohn wegen 'groben Undanks' auf Rückgabe der Marienburg und des Hausgutes Calenberg in der Gemeinde Pattensen-Schulenburg verklagt.

Der Grund: Ernst August Jr. wollte die Besitztümer an die öffentliche Hand übertragen, was bei seinem Vater gar nicht gut ankam. Das Gericht hatte dessen Antrag allerdings eindeutig abgewiesen.

Prinz Ernst August: Firma muss seinetwegen in Insolvenz

Doch die Angelegenheit ist trotzdem noch immer nicht vom Tisch! Denn nun bedeutet dieses Urteil offensichtlich das Aus für ein Salzburger Unternehmen, wie die österreichische Kronen-Zeitung nun berichtet.

Es handelt sich um die „EAH BetreibungsgmbH“, diese musste vor Kurzem Insolvenz anmelden. Für diejenigen, die den Prozess zwischen Vater und Sohn verfolgt haben, ist dieses Unternehmen aber nicht unbekannt.

Betreiber des Unternehmens ist die Welfen-Privatstiftung und damit auch Prinz Ernst August. Der hatte seine Forderungen an die BetreibungsgmbH abgetreten, weshalb die im Gerichtsprozess als Nebenkläger in Erscheinung getreten war.

Nun ist man sich hier allerdings nicht mehr 'grün', denn nach der Abweisung der Klage sah sich das Unternehmen mit einigen Ungereimtheiten konfrontiert.

Prinz Ernst August: Hinweise auf Ungereimtheiten

Nach dem Gerichtsverfahren steht nun eine Gesamtsumme an Schulden in Höhe von 500.000 Euro im Raum, wofür die EAH BetreibungsgmbH als Prozessfinanzierungsgeber in der Kreide steht.

Ein Betrag, den das Unternehmen allerdings nicht stemmen kann, weshalb kein Weg an der Insolvenz vorbeiführte. Darüber hinaus habe es auch noch andere unschöne Vorkommnisse gegeben. Laut Patrick Thun-Hohenstein, Geschäftsführer der Firma, habe Prinz Ernst August dem Unternehmen zudem Kunstgegenstände verkauft, die 'längst nicht mehr in seinem Besitz' gewesen seien.

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