Brigitte Bardot: Daran starb die Ikone mit 91 Jahren

Eine Ära geht zu Ende: Die französische Film- und Musiklegende Brigitte Bardot ist tot. Was führte zum Tod der legendären Schauspielerin und warum bleibt sie für viele Menschen unvergessen? Erfahre mehr über ihr Leben, ihr Vermächtnis und die letzten Tage dieser einzigartigen Frau.

Brigitte Bardot
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Brigitte Bardot

Brigitte Bardot, geboren 1934 in Paris, war in den 1950er Jahren das Gesicht einer ganzen Generation. Mit ihrer mitreißenden Rolle in „Und immer lockt das Weib“ wurde sie über Nacht berühmt und avancierte zu einem der größten Filmstars ihrer Zeit. Ihre offene Art, ihr Stil und ihr rebellischer Geist machten sie schnell zum Symbol der sexuellen Revolution. Aber wer war Brigitte Bardot wirklich – und wie ist sie gestorben?

Eine Legende stirbt: Brigitte Bardots Todesursache erstmals genannt

Brigitte Bardot starb am 28. Dezember 2025, im Alter von 91 Jahren. Die Nachricht ihres Todes wurde durch ihre eigene Stiftung, die Brigitte Bardot Foundation, in Zusammenarbeit mit der Agence France-Presse publik gemacht. Ihr Ehemann Bernard d'Ormale war es, der die Todesursache öffentlich erklärte:

„Sie ist nach zwei chirurgischen Eingriffen an Krebs gestorben.“

Bernard d'Ormale war rund 30 Jahre mit Brigitte Bardot verheiratet – ein rührendes Zeichen für ein langes gemeinsames Leben, das nun abrupt endete. Bardot hinterlässt neben ihrem Ehemann auch ihren Sohn Nicolas-Jacques Charrier, der aus ihrer Verbindung mit dem Schauspieler Jacques Charrier stammt. So bleibt sie unvergessen – als Mutter, Ehefrau und Ikone des europäischen Kinos.

Von der Leinwand zur Tierliebhaberin: Bardots ungewöhnlicher Weg

Im Rampenlicht zu stehen, schien Bardot nie ganz gereicht zu haben. Anfang der 1970er Jahre zog sie sich überraschend aus dem Filmgeschäft zurück, um sich neue Ziele zu setzen:

„Sie hat sich dafür entschieden, ihre Karriere aufzugeben, um sich dem Schutz der Tiere zu widmen“, hielt die Brigitte Bardot Foundation fest.

Kaum jemand verkörperte gesellschaftlichen Wandel so sehr wie Bardot – und kaum eine andere Schauspielerin verband Glamour und Provokation so gekonnt.

Ihr Engagement für den Tierschutz war kein Lippenbekenntnis. Mit der Gründung der Brigitte Bardot Foundation kämpfte sie jahrzehntelang energisch für die Rechte der Tiere. Noch im Oktober 2025 unterzog sie sich in der Provence einem chirurgischen Eingriff, der als „kleiner chirurgischer Akt, der gut verlaufen ist“ beschrieben wurde. Doch der Krebs kehrte zurück – und war letztlich nicht zu besiegen.

Bardots Schattenseiten: Skandale und Kontroversen bis zum Ende

Neben Ruhm und Charity-Arbeit geriet Brigitte Bardot immer wieder in die Schlagzeilen – aber nicht immer positiv. Durch provokante öffentliche Statements hat sie sich oft angreifbar gemacht. Für rassistische Äußerungen wurde sie mehrfach verurteilt, Medien berichten von „mehreren schweren Geldstrafen wegen Anstiftung zum Rassenhass“. Trotz großer Popularität spaltete sie damit die Gemüter: Für die einen bleibt sie Vorbild, für andere eine umstrittene Figur.

Trotz aller Differenzen bleibt ihr Einfluss auf die Popkultur sowie ihr Einsatz für den Tierschutz unbestritten. Die Brigitte Bardot Foundation setzt ihre Arbeit auch nach Bardots Tod fort und erinnert an ihren langen Kampf für eine bessere Welt für Tiere.

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Brigitte Bardot (†): Schauspielerin Brigitte Bardot starb an Krebs

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