"Viele Jahre im Roboter-Modus": Mandy Capristo spricht ganz offen über ihre Panikattacken

Sat.1 wartet mit einem neuen Format auf. Montagabends spricht Moderatorin Birgit Schrowange mit echten Powerfrauen. Einer der ersten Gäste bei "Birgits starke Frauen" ist die Sängerin Mandy Capristo, die darüber spricht, wie es ihr gelang, sich selbst zu lieben.

2006 formt sie mit Bahar Kizil und Senna Gammour die Girlband "Monrose" und geht mit ihnen als Siegerin aus der TV-Show Popstars hervor. Danach kommt es zum Fame und Jetsetter-Life. Dass Mandys mentale Gesundheit darunter leidet, bemerkt sie erst im Nachhinein, wie sie auf Sat.1 berichtet.

Panikattacken wegen Jetset-Life

Ich bin ins Hotel gekommen und habe behauptet, dass ich hier einfach nicht schlafen kann, weil es zu eng ist. Das war totaler Blödsinn, aber das war einfach ein inneres Gefühl. Als es immer weiterging, als es dann der Fahrstuhl wurde und das Auto, ich konnte nicht mehr fliegen, da habe ich gemerkt: Irgendwas stimmt hier nicht.

Erst Jahre später wird ihr bewusst, dass es sich um Panikattacken handelte und dass sie ihre psychische Gesundheit wegen dem Showbusiness hinten angestellt hat! Einen Fehler, den sie anderen ersparen möchte, weswegen sie den Verein "Felice" gegründet hat.

Den Menschen hinten angestellt

Der Verein soll bei Jugendlichen anfangen und ihnen via Kurse, Podcasts und Bücher, die Schulen zur Verfügung gestellt werden, beibringen, wie sie sich richtig um sich selbst kümmern, um nicht zu erfahren, was Mandy widerfuhr:

Ich habe jahrelang meine mentale Gesundheit vernachlässigt, und das Showbusiness an die erste Stelle gestellt. Ich würde behaupten, dass ich ganz viele Jahre in einem Roboter-Modus war und den Menschen dahinter immer ein bisschen auf Pause gedrückt habe. Das mache ich heute nicht mehr.

Warum ihr der Verein "Felice" einen Kindheitswunsch erfüllt, verraten wir euch im Video.

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