Joe Biden: Ehefrau Jill sagt erst beim 4. Heiratsantrag "Ja, ich will"
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Joe Biden: Ehefrau Jill sagt erst beim 4. Heiratsantrag "Ja, ich will"

In einem bewegenden Essay beschreibt Jill Biden ihr Seelenleben - und eine Sache überrascht: Die jetzige First Lady hat lange mit sich gehadert, bis sie zu ihrem Ehemann "Ja" sagen konnte...

Seit 46 Jahren sind Joe und Jill Biden jetzt verheiratet. Doch bevor der jetzige Präsident der Vereinigten Staaten seine Angebetete zum Traualtar bewegen kann, braucht es vier Heiratsanträge. In einem Essay, das 2019 auf time.com erschienen ist, berichtet die baldige First Lady, warum sie damals so zögert, sich ganz auf Joe Biden einzulassen.

Jill lehnt ersten Antrag ab

"Als Joe mir zum ersten Mal einen Antrag machte, sagte er einfach: 'Ich möchte, dass wir heiraten'", so die 69-Jährige. Demnach habe er keine große Sache draus gemacht und es einfach beiläufig im Gespräch erwähnt. Auch wenn Jill nicht überrascht ist, da sie ja um Joes Gefühle ihr gegenüber weiß, ist ihr klar:

Ich wusste, ich konnte nicht Ja sagen.

Sie kommt aus gescheiterter Ehe

Der Grund: Jill kommt damals aus einer gescheiterten Ehe und hat diese Erfahrung noch nicht genug verarbeitet, um sich ganz auf Joe einlassen zu können: "Ich wollte nie wieder so sehr die Kontrolle über mein Herz verlieren", erzählt sie. Doch alles kommt, wie es kommen musste:

Aber in den Monaten, in denen ich Joe datete, traf dieser Wunsch auf eine neue Realität: Ich war dabei, mich zu verlieben.

Sie wollte nie einen Mann mit Kindern daten

Hinzu kommt, dass Jill sich nie vorgenommen hat, einen Mann zu daten, der bereits Kinder hat: 1972 sind Joe Bidens erste Ehefrau Neilia und die gemeinsame Tochter Naomi bei einem Autounfall ums Leben gekommen, die beiden Söhne überleben.

Nach seinem ersten Antrag macht Joe seiner Jill damals klar: "Ich liebe dich. Ich möchte heiraten. Ich möchte, dass die Jungs eine Mutter haben und unsere Familie komplett ist." Doch Jill hat Bedenken: "Sie hatten den Verlust einer Mutter ertragen müssen, einen weiteren konnte ich nicht riskieren."

Ungewollte Aufmerksamkeit

Doch nicht nur das steht dem Liebesglück des heutigen Polit-Paars im Weg. "Joes Frau zu sein brachte Aufmerksamkeit mit sich, die ich nie wollte", erklärt Jill. "Ich war eine Studentin, als wir uns kennenlernten, und ich lebte unter dem Radar. Joe lebte mit einer andauernden öffentlichen Sichtbarkeit."

Die 69-Jährige will ihren Job als Lehrerin und die damit verbundene Eigenständigkeit behalten - doch ob das als Frau eines US-amerikanischen Senators überhaupt möglich wäre, steht auf einem anderen Blatt.

Joe Biden stellt seiner Jill ein Ultimatum

Nach weiteren Anträgen, die Jill allesamt ablehnt, stellt ihr Joe schließlich ein Ultimatum: "Ich liebe dich zu sehr, um nur mit dir befreundet zu sein." Es ist klar, dass das entweder Hochzeit oder Trennung bedeutet.

Langsam beginnt Jill zu realisieren, dass sie schon längst Teil der Familie ist - und endlich kann sie Ja sagen. Auch wenn sich Jills Leben durch diese Entscheidung natürlich sehr verändert, schafft das Paar jedoch eines immer: Kinder und Karriere zu vereinen.

Eine echte Powerfrau

Und Jill Biden stellt bis heute unter Beweis, dass sie eine echte Powerfrau ist: Stiefmutter, Mutter, Ehefrau - und als Englischlehrerin arbeitet die First Lady bis heute. Sie erlangt einen Doktortitel, gründet eine Krebsstiftung und tritt so durch ihr eigenes Wirken aus dem Schatten ihres Ehemannes heraus. Auch wenn sich ihr Leben durch die Ehe mit einem in der Öffentlichkeit stehenden Mann sehr verändert hat, resümiert Jill zum Schluss:

Eines ist wirklich gleich geblieben: Joe und ich hatten immer uns.
Von Pia Karim

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