Inmitten der malerischen Kulisse Salzburgs haben zwei bekannte Persönlichkeiten aus Europas Hochadel und Wirtschaftselite einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Wolfgang Porsche, 82, Vorstandsvorsitzender von Porsche und schillernde Gestalt der deutschen Automobilindustrie, und Gabriela zu Leiningen, 62, Juristin und prominente Vertreterin des internationalen Jet-Set, traten am vergangenen Wochenende in einer streng privaten Zeremonie vor den Traualtar.
Die Nachricht wurde zunächst von ihrem Medienanwalt, Christian Schertz, bestätigt und sorgt seither für ein enormes mediales Echo auf dem europäischen Boulevard – nicht zuletzt, weil sowohl Porsche als auch Leiningen auf bewegte Lebensläufe zwischen Familiensaga, Wirtschaftserfolg und internationalen Beziehungsgeschichten zurückblicken.
Diskretion als Privileg – und kalkuliertes Statement?
Der Bund fürs Leben blieb bewusst privat.
„Der Wunsch des Paares auf Wahrung ihrer Privatsphäre ist zu respektieren“, ließ Schertz im Namen der Frischvermählten mitteilen.
Ein Kernaspekt, der sowohl in Gala als auch in t-online übereinstimmend berichtet wird.
„Wir bitten im Namen des Paares um Respekt für deren Wunsch nach Privatheit.“
So kurz und deutlich fasste es Schertz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zusammen. Auf Details zur Zeremonie müssen Medien und Öffentlichkeit deshalb verzichten – das Paar hält sich an die eiserne Linie der Diskretion.
Umso größer ist der Kontrast zu den Lebensläufen der beiden: Wolfgang Porsche wurde 1943 als Erbe einer der berühmtesten deutschen Unternehmerdynastien geboren. Schon in der Kindheit prägten ihn die engen Bande zu seinem Großvater Ferry Porsche, Automobilpionier und Gründer der gleichnamigen Luxusmarke. In Zell am See in Österreich wuchs er auf und lernte früh, was es bedeutet, das Familienunternehmen durch mehrere Umbrüche zu führen – erst recht, als er später selbst an die Unternehmensspitze rückte. Bis heute ist Porsche Aufsichtsratsvorsitzender, auch mit 82 Jahren, und zieht im Hintergrund wichtige Fäden.
Das Privatleben des Automobilmanagers stand immer wieder im Fokus: Nach rund vier Jahren Ehe reichte Porsche im Frühjahr 2023 die Scheidung von seiner vorherigen Ehefrau Claudia ein – der nun vollzogene Schritt ist bereits seine vierte Hochzeit.
Lebenswege zwischen Jetset und Unternehmeradel – Zwei Ikonen im Fokus
Auch Gabriela zu Leiningen blickt auf eine bewegte Biographie zurück. Sie ist promovierte Juristin, Tochter der renommierten Unternehmerin Renate Thyssen-Henne und international bestens vernetzt. Vor allem in den 1990er Jahren bewegte sie sich in den erlauchten Zirkeln des Jetset – nicht zuletzt durch ihre Heirat mit dem Ismaelitenführer Karim Aga Khan IV, mit dem sie von 1998 bis 2011 verheiratet war. Während dieser Zeit trug sie den Titel „Begum Inaara Aga Khan“ und engagierte sich intensiv in internationalen Kulturprojekten. Nach ihrer Scheidung nahm sie ihren Namen aus einer früheren Ehe mit Karl-Emich Prinz zu Leiningen wieder an.
Beide Familien – sowohl die Porsche- als auch die Thyssen-Dynastie – gehören zu den Schwergewichten der europäischen Wirtschaft und Hochgesellschaft. Die Zahl ihrer Ehen, aber auch ihre prominenten Verbindungen machen sie zu Stammgästen der Klatschspalten.
Mit der Heirat der beiden treffen zwei beeindruckende Familiengeschichten aufeinander, die auch durch Zahlen belegt werden: Über 40 Jahre Altersunterschied, vierte Ehe für Porsche, dritte Ehe für Leiningen – und jeweils jahrzehntelange Beziehungen zu Persönlichkeiten aus Politik, Adelskreisen oder der High Society.
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) verweist darauf, dass trotz der öffentlichen Aufmerksamkeit „keine Informationen zu weiteren Einzelheiten der Hochzeit oder dem zukünftigen gemeinsamen Lebensweg des Paares veröffentlicht werden“. Der Wunsch nach Abstand zur Presse – nach Jahren an vorderster Front in Medien und Öffentlichkeit – ist unübersehbar.
Bemerkenswert dabei: Weder die genaue Gästeliste noch Details zur Gestaltung der Feier sind bekannt. Ein Statement als Zäsur im Leben der beiden, voneinander unabhängig erfolgreiche Persönlichkeiten, die nach zahlreichen Lebenswenden erneut das gemeinsame Glück suchen.
Auch über die Auswirkungen auf die jeweiligen Familienunternehmen schweigen sich beide Seiten aus. Niemand will Spekulationen über Firmentransaktionen oder Erbfolgen anheizen – vielmehr betonen beide Seiten das Private, Menschliche, und scheuen jede Form von medialen Spekulationen.
Das öffentliche Interesse bleibt jedoch: Sobald Prominente dieser Größenordnung heiraten, stellt sich fast unweigerlich die Frage nach den Motiven, Folgen und vielleicht auch neuen Rollen innerhalb von Gesellschaft und Wirtschaft. Für den Moment allerdings scheint man auf beiden Seiten der Familien Porsche und Thyssen auf Diskretion zu setzen – und ein Zeichen zu setzen, dass auch vielbeschriebene Protagonisten Recht auf ein bisschen Privatglück haben.
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Verwendete Quelle:
Gabriela zu Leiningen + Wolfgang Porsche: Gabriela zu Leiningen und Wolfgang Porsche haben sich getraut
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