Guido Maria Kretschmer über Corona: "Warum muss man auch kleine Schleichkatzen essen?"
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Guido Maria Kretschmer über Corona: "Warum muss man auch kleine Schleichkatzen essen?"

Guido Maria Kretschmer über Corona: "Warum muss man auch kleine Schleichkatzen essen?"

Die meisten Menschen haben Angst vor dem Coronavirus, da dieser in manchen Fällen einen tödlichen Verlauf nimmt. Modeschöpfer Guido Maria Kretschmer plagen dabei ganz andere Sorgen.

Die Auswirkungen des Coronavirus sind momentan in vielen Ländern spürbar: Die Regale in den Supermärkten leeren sich, Schulen werden geschlossen und viele von uns sind im Umgang mit den Mitmenschen vielleicht ein wenig vorsichtiger geworden. Genau das bereitet Designer Guido Maria Kretschmer am meisten Angst.

Das Zwischenmenschliche fehlt

Der Wahl-Hamburger bedauert es laut t-online besonders, dass die Menschen sich nun anders gegenüber verhalten würden, kann sich einen kleinen Scherz zu der Lage aber auch nicht verkneifen:

Ich finde es schade, dass die Menschen sich jetzt nur noch mit Füßen und Ellenbogen begrüßen. Ich wäre eigentlich dafür, dass die Menschen sich wieder mit Zungenschlag begrüßen.

Für ihn sei es für ein normales Miteinander wichtig, wenn Menschen sich die Hand geben oder sich zur Begrüßung umarmen.

Guido übt auch Kritik

Der Modedesigner, der von vielen für seine herzliche Art geliebt wird, kann allerdings auch gut Kritik austeilen. Besonders unverständlich ist für ihn die Ursache des Virus, der angeblich mit einem Fischmarkt in Wuhan in Verbindung gebracht wird. Dort werden u. a exotische Tiere verkauft, die als Überträger gelten (entweder Fledermäuse oder Zibetkatzen).

Für Kretschmer ist es unverständlich, überhaupt Tiere zu essen:

Aber, man muss sagen: Jetzt zahlen wir den Preis. Warum muss man kleine Schleichkatzen essen? Man soll Tiere auch mal in Ruhe lassen. Man kann Tiere auch streicheln und angucken, es muss ja nicht gleich alles aufgegessen werden. Es wird viel zu wenig erzählt, wo das alles herkommt. Es geht immer um die Tierchen und die können ja auch nichts dafür. Mein Traum ist ja sowieso: Frauen und Vegetarier an die Macht.
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Auch treibt ihn die Sorge um, wen genau die Krankheit mit voller Wucht trifft:

Ich finde es so schlimm, dass sich die Menschen jetzt so einschränken müssen. Ich habe auch so Angst davor, dass wieder die Falschen weggerafft werden.
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Wen genau er damit meint, darauf geht er nicht weiter ein. Hoffen wir, der Albtraum hat auf jeden Fall bald ein Ende.

Von Simone Haug
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