Hans Sigl und „Der Bergdoktor“ – diese Verbindung ist längst Kult. Seit 2008 verkörpert der beliebte Darsteller die Hauptfigur, die Woche für Woche Millionen vor die Bildschirme lockt. Die Einschaltquoten stimmen, die Fans lieben ihn – und trotzdem setzt sich Hans Sigl bereits intensiv damit auseinander, wie er eines Tages das „Bergdoktor“-Kapitels beenden möchte.
Bemerkenswert: Von Müdigkeit oder Unlust ist keine Spur. Vielmehr sagt Sigl, dass er den Ausstieg mit größtem Respekt vor der Figur Martin Gruber angehen möchte. Nur so könne er sich einen würdigen und glaubwürdigen Abschluss vorstellen, wenn der richtige Moment irgendwann gekommen ist.
Wie könnte Hans Sigls Abschied aussehen?
Noch ist es nicht so weit: Hans Sigl hat seinen Vertrag gerade erst um weitere zwei Jahre verlängert. Trotzdem denkt er schon weit voraus. Gegenüber der Zeitung Welt verrät der Schauspieler, wie das perfekte Ende aus seiner Sicht aussehen könnte. Seine Wunschvorstellung:
„Martin Gruber macht die Praxis zu, stellt das Auto ab und fährt im Taxi dorthin, wo alles begann.“
Diese Szene, so hofft Sigl, könne die Zuschauer tief berühren – mit einem Hauch Melancholie, aber auch Hoffnung auf einen frischen Start für die Serie.
Seine Vision: Die Serie soll nach seinem Abschied weiterleben. Keine abrupte Zäsur, sondern ein organischer Übergang zu einer neuen Hauptfigur – so stellt sich Sigl den Wechsel vor. Laut seinen Vorstellungen bleibt das Erfolgsformat bestehen, auch wenn ein neuer „Bergdoktor“ das Ruder übernimmt.
Noch mindestens zwei Jahre – und ein Blick auf Sigls Karriere
Wer sich jetzt Sorgen um das Fortbestehen der Serie macht, kann entspannen: Hans Sigl hat sich für mindestens zwei weitere Staffeln verpflichtet. Das Erfolgsrezept bleibt also erhalten – zumindest vorerst. Interessant ist auch Sigls Werdegang: Bevor er Schauspieler wurde, studierte er Psychologie und Englisch. Ursprünglich wollte er als Lehrer oder Therapeut arbeiten. Dass er nun durch die Rolle des Bergdoktors einen Hauch davon leben kann und Menschen berührt, erfüllt ihn. Dabei betont er:
„Ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass ich so lange dabei bin.“
Für die Arbeit an „Der Bergdoktor“ nahm Sigl sogar in Kauf, andere interessante Schauspielangebote auszuschlagen. Seine Loyalität zur Serie ist also definitiv kein Zufall.
Klarer Plan für die Zukunft der Serie
Auch wenn Hans Sigl sich bereits mit seinem Ausstieg beschäftigt, steht eines fest: „Der Bergdoktor“ bleibt fester Bestandteil der ZDF-Primetime. Dass die geplante Übergabe an einen neuen Hauptdarsteller sanft und durchdacht ablaufen soll, zeigt, wie sehr Sigl an seinem Publikum hängt – und wie verantwortungsvoll er mit seiner Rolle umgeht.
Mit seinem Wunsch nach einem emotionalen Abschied und einer dauerhaft erfolgreichen Serie sorgt Hans Sigl also schon jetzt dafür, dass „Der Bergdoktor“ auch nach seiner Zeit weiterleben kann. Kann die Serie diesen Spagat zwischen Kontinuität und Erneuerung schaffen?
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Hans Sigl macht sich Gedanken über „Bergdoktor“-Aus: Er hat es genau geplant













